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Forschung & Entwicklung

Forschung und Entwicklung ist die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden in geplanter Form. Während unter Forschung der generelle Erwerb neuer Kenntnisse zu verstehen ist, setzt sich die Entwicklung mit deren erstmaliger konkretisierender Anwendung sowie praktischer Umsetzung auseinander.

Physical AI: Bitkom-Report zeigt KI-Anwendungen in realen Umgebungen

Physical AI: Bitkom-Report zeigt KI-Anwendungen in realen Umgebungen

Der Digitalverband Bitkom hat ein Whitepaper zu „Physical AI“ veröffentlicht. Der Report beschreibt, wie Künstliche Intelligenz zunehmend mit Sensorik, Robotik, physikbasierten Modellen und industriellen Prozessen verbunden wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-Systeme nicht nur digitale Informationen verarbeiten, sondern auch in der physischen Welt wahrnehmen, entscheiden und handeln können. Das Papier steht zum kostenfreien Download bereit.

Fraunhofer-Projekt will Materialdaten digital und maschinenlesbar verfügbar machen

Fraunhofer-Projekt will Materialdaten digital und maschinenlesbar verfügbar machen

Im Forschungsprojekt Unternehmensübergreifende Materialdaten und Materialsimulation in der Produktion, PMD-X-MAPRO, das vom Bundesforschungsministerium BMFTR gefördert wird, arbeiten Forschung und Wirtschaft daran, Materialdaten digital und maschinenlesbar verfügbar zu machen. Ziel ist es, Informationen über Werkstoff-Eigenschaften und Fertigungsdaten so aufzubereiten, dass sie entlang der gesamten Lieferkette automatisch genutzt und ausgetauscht werden können.

KI und betriebliche Mitbestimmung: Neue Studie zeigt Herausforderungen

KI und betriebliche Mitbestimmung: Neue Studie zeigt Herausforderungen

Persönlichkeitsschutz, Qualifizierung und Ethik gehören aus gewerkschaftlicher Sicht zu den wichtigsten Themen für die betriebliche Mitbestimmung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern in den Unternehmen. Dies hat eine gemeinsame Studie der Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), der Industriegewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) und der Denkfabrik Diplomatic Council (DC), die zum engsten Beraterkreis der Vereinten Nationen gehört (UN Consultative Status), zutage gefördert.

Physical AI: Neue Studie ordnet Potenziale und Herausforderungen ein

Physical AI: Neue Studie ordnet Potenziale und Herausforderungen ein

Mit dem Fortschritt Künstlicher Intelligenz rückt ein Konzept zunehmend in den Fokus der industriellen Transformation: Physical AI. Eine aktuelle Veröffentlichung des Forschungsbeirats Industrie 4.0 beleuchtet den Stand der Technologie, ihre Anwendungsperspektiven sowie zentrale Herausforderungen für den industriellen Einsatz. Das Papier steht zum kostenfreien Download zur Verfügung. Im atp magazin 6-7/2026 zur AUTOMATION 2026 erscheint darüber hinaus ein detaillierter Übersichtsbeitrag.

robo.innovate fördert weiterhin Robotik-Inkubator der TUM

robo.innovate fördert weiterhin Robotik-Inkubator der TUM

Das bayerische Wirtschaftsministerium verlängert die Unterstützung für den Robotik-Inkubator robo.innovate der Technischen Universität München (TUM) und stellt für die kommenden dreieinhalb Jahre 3,5 Mio Euro zur Verfügung. In dieser Förderphase kommt zudem erstmals der Robotikhersteller NEURA Robotics als wichtiger Industriesponsor hinzu. In den ersten Jahren (2022 bis 2025) hatten Start-ups, die von robo.innovate gefördert wurden, 52 Millionen Euro an Investments eingeworben.

Fraunhofer IPMS und koreanisches TSN Lab arbeiten an neuen Echtzeitlösungen

Fraunhofer IPMS und koreanisches TSN Lab arbeiten an neuen Echtzeitlösungen

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS arbeitet mit dem koreanischen TSN Lab im Rahmen des Förderprogramms „Global Cooperative R&D“ an neuen Echtzeitlösungen. Ziel ist die Entwicklung einer nächsten Generation von 10Base-T1S-IP-Cores für Automotive- und industrielle Kommunikationsanwendungen, um den wachsenden Bedarf an skalierbaren und kosteneffizienten Netzwerkinfrastrukturen zu adressieren. Das Förderprogramm wird vom koreanischen Ministry of SMEs and Startups (MSS) organisiert und von der Korea Technology and Information Promotion Agency for SMEs (TIPA) unterstützt.

Humation: Fraunhofer IOSB-INA und Universität Bielefeld gründen Kompetenzverbund

Humation: Fraunhofer IOSB-INA und Universität Bielefeld gründen Kompetenzverbund

Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kompetenzverbunds Humation – Humanzentrierte Automation, den die Universität Bielefeld und das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo gemeinsam gegründet haben. Ziel ist es, die Interaktion zwischen Mensch, Künstlicher Intelligenz (KI) und Au-tomatisierung so zu gestalten, dass Arbeitsprozesse sicherer, flexibler und effizienter werden und gleichzeitig der Mensch im Zentrum bleibt.

Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich

Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich

Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.

Product Carbon Footprint: Projekt erarbeitet Fahrplan für die Halbleiterindustrie

Product Carbon Footprint: Projekt erarbeitet Fahrplan für die Halbleiterindustrie

Getrieben von ambitionierten Netto-Null-Zielen mit Zieljahr 2030 fordern führende IT-Unternehmen zunehmend Transparenz über produktbezogene CO₂-Emissionen entlang der gesamten Halbleiter-Lieferkette. Forschende vom Fraunhofer IZM erarbeiten für das SEMI Semiconductor Climate Consortium einen strategischen Fahrplan für den Product Carbon Footprint (PCF). Ziel ist eine praxisnahe Bewertung der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Halbleiterfertigung bis hin zu Rechenzentrumshardware.

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