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Quantencomputer: Algorithmen optimieren

Um das schwedische Fachwissen auf dem Gebiet der Quantentechnologie weiterzuentwickeln, wird eine Kopie des aktuellen Quantencomputers als Test mit einem Support-Desk zur Verfügung gestellt.

von | 02.02.24

Per Delsing ist Professor an der Chalmers University und Direktor des WACQT
Quelle: Chalmers tekniska högskola | Johan Bodell
Per Delsing is a professor at Chalmers and director of the Wallenberg Center for Quantum Technology (WACQT).

Die Knut und Alice Wallenberg Stiftung gibt schwedischen Hochschulen und Unternehmen die Möglichkeit in zwei Schritten zu lernen, wie man Quantenalgorithmen ausführt.

Die Entwicklung und Optimierung wird zunächst auf dem Prüfstand für Quantencomputer an der Chalmers University of Technology in Schweden durchgeführt. Dank einer neuen Vereinbarung mit IBM sind zusätzliche Problemlösungen auf IBMs Quantensystemen und Ressourcen über die Cloud möglich.

Im Rahmen des Forschungsprogramms Wallenberg Centre for Quantum Technology (WACQT) läuft seit 2018 an der Chalmers University of Technology ein Projekt zur Entwicklung und zum Bau eines schwedischen Quantencomputers. Der WACQT-Quantencomputer verfügt jetzt über 25 Quantenbits. Das Ziel sind 100 Qubits bis 2029.

Test: Quantencomputer mit Support-Desk

Um das schwedische Fachwissen auf dem Gebiet der Quantentechnologie weiterzuentwickeln, wird eine Kopie des aktuellen Quantencomputers als Test mit einem Support-Desk zur Verfügung gestellt. Dies hilft Forschern und der Industrie reale Probleme in ausführbare Quantenalgorithmen zu verwandeln. Parallel wird der Originalcomputer auf 100 Qubits ausgebaut.

Das Forschungsprogramm bietet der schwedischen Wissenschaft eine neue Möglichkeit, den nächsten Schritt bei der Erforschung von Quantencomputern zu gehen.

Organisationen können ihre Algorithmen auf dem Chalmers-Quantenprüfstand testen. Damit haben sie außerdem die Möglichkeit, ihre Arbeit auf den IBM-Quantencomputersystemen fortzusetzen. Dazu gehören die IBM Eagle-Prozessoren mit 127 Qubits und die neuesten IBM Heron-Prozessoren mit 133 Qubits.

„Da wir völlig transparent machen, was sich unter der Haube unseres eigenen Quantencomputers vor Ort befindet, soll es einfacher und billiger werden, die Algorithmen zu optimieren, die auf der Hardware in unserem System laufen. Gleichzeitig wollen wir es Forschern in der schwedischen Wissenschaft und Industrie ermöglichen, zu lernen, wie man mit größeren und leistungsfähigeren Quantenprozessoren arbeitet“, sagte Per Delsing, Professor für Quantentechnologie an der Chalmers University of Technology und Direktor von WACQT.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem WACQT-Programm an der Chalmers University, das von der Knut und Alice Wallenberg Stiftung finanziert wird. Wir wollen Unternehmer und Forscher unterstützen zu erkunden, wie das Quantencomputing zur Bewältigung der Herausforderungen ihrer Branchen beitragen kann“, , sagte Vahid Zohali, Country General Manager von IBM Schweden.

Die Vereinbarung mit IBM wird durch einen Zuschuss in Höhe von 50 Mio. SEK (ca.4.420.000 Euro) von der Knut und Alice Wallenberg Stiftung unterstützt.

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