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IDTA und DENEFF: Partnerschaft für eine nachhaltige Industrie

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Autor: Klaudia Mazur

IDTA und DENEFF: Partnerschaft für eine nachhaltige Industrie
Mit Digitalen Zwillingen lassen sich Energiebedarf und Ressourcenverbrauch gezielt überwachen und senken. Foto: WrightStudio – stock.adobe.de

Am 17. März 2022 hat die Industrial Digital Twin Association e.V. (IDTA) und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft: Klimaschutz in der Industrie vorantreiben.

Industrie sensibilisieren

Für beide Partner steht fest: Die Digitalisierung ist ein wichtiges Instrument für die Dekarbonisierung der Industrie. Und Digitale Zwillinge können diesen Prozess stärken. „Denn mit smarter Technologie können wir den Energieverbrauch nicht nur optimal messen, sondern vor allem Einsparpotenziale ausfindig machen und gezielt ansteuern“, sagt Dr. Tatjana Ruhl, Leitung Dekarbonisierung der Industrie bei DENEFF. Gemeinsam wollen beide Initiativen genau hierfür ein stärkeres Bewusstsein schaffen. Außerdem soll das technische Know-how für die Umsetzung des Digitalen Zwillings verbreitet werden.

Mit Digitalen Zwillingen zu einer nachhaltigen Ökobilanz

„Mit ersten Use Cases haben wir bereits gezeigt, wie die Umsetzung im Konkreten gelingen kann“, sagt Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA. So ermöglicht das sogenannte digitale Typenschild, den CO2-Fußabdruck zu senken. Hier werden Informationen zum Produkt digital abgebildet, sodass Handbücher nicht mehr gedruckt, transportiert und entsorgt werden müssen. Auch der digitale Produktpass sei ein gutes Beispiel. Denn dieser bildet den gesamten Verbrauch der Ressourcen eines Produkts ab. Damit wird die CO2-Bilanz eines Produktes entlang der gesamten Lieferkette offengelegt. Dadurch können im Umkehrschluss auch diese Emissionen wirkungsvoll reduziert werden. Denn „neben der Umstellung auf klimaneutrale Energieträger ist die Reduzierung des Energieverbrauchs ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung einer nachhaltigen Ökobilanz“, erklärt Bölke.

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