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10 Jahre inIT – Lemgoer Forschungsinstitut feiert Jubiläum

Von einer übergangsweisen Containerlösung bis zum Arbeiten in hochmodernen Gebäuden: Seit Gründung des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) hat sich am Forschungsinstitut in den vergangenen zehn Jahren viel getan. Als Institut im Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik der Hochschule OWL, befasst sich die Forschungseinrichtung seit Institutsgründung 2006 mit dem Themenfeld Industrielle Informationstechnik.

von | 04.11.20

Mit der interdisziplinären Besetzung durch sieben Professoren aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik, Physik und Wahrnehmungspsychologie und einem internationalen Forscherteam aus 29 verschiedenen Nationen, hat sich das inIT zu einem der führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet entwickelt.
„Als größtes Institut der Hochschule OWL verstehen wir uns nicht nur als reine Forschungseinrichtung, sondern möchten auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, sagt Institutsleiter Professor Jürgen Jasperneite. Am inIT werde daher geforscht und gleichzeitig auch der Ingenieurnachwuchs ausgebildet. Die derzeit mehr als 60 Mitarbeitenden in verschiedenen Kompetenzfeldern der industriellen Informationstechnik sind nicht nur echte Spezialisten auf ihrem Gebiet, auch international bauten die Lemgoer kontinuierlich ihre Sichtbarkeit weiter aus. Nicht nur die unzähligen nationalen und internationalen Forschungsprojekte und Publikationen legen davon Zeugnis ab; auch als Ausrichter von Fachkonferenzen wie der „Kommunikation in der Automation – KommA“, der „Bildverarbeitung in der Automation – BVAu“ oder jüngst der internationalen IEEE-Konferenz „ETFA“, haben sich die Wissenschaftler einen Namen gemacht. „Nun – zehn Jahre später – sehen wir, dass sich der Zusammenschluss von interdisziplinären Fachgebieten verbunden mit viel Engagement erfolgreich bewährt hat“, erläutert Jasperneite.
Das inIT hat signifikant zur Einführung von Informationstechnologien in die Industrie beigetragen: Mit erfolgreichen Entwicklungen wie dem Tiger-Chip für Echtzeit-Ethernet, Trusted Wireless, Automation Cloud, Banknotensicherheit, oder dem weltweit kleinsten OPC-UA-Server. Auch war das Institut die Keimzelle für eine ganze Reihe von wichtigen Meilensteinen am Campus in Lemgo: die Gründung des deutschlandweit ersten Fraunhofer-Anwendungszentrums und mit der Realisierung des ersten Science-to-Business-Centers Centrum Industrial IT (CIIT).
Erst im Sommer 2016 bestätigte das NRW-Wissenschaftsministerium erneut, dass die Elektrotechnik in Lemgo die Nummer 1 unter allen NRW-Hochschulen in Bezug auf ihre Forschungsstärke ist. Dekan Meier ist stolz auf die Leistungen des inIT innerhalb seines Fachbereichs: „Eine exzellente Lehre, Praxisnähe und erstklassige Studien- und Arbeitsbedingungen zeichnet das Institut aus. Das wird uns auch regelmäßig beispielsweise beim CHE-Ranking bestätigt. Die erworbenen Studienabschlüsse an unserem Fachbereich stehen für höchste Qualität. Entsprechend begehrt sind unsere Absolventinnen und Absolventen.“ Studierende haben am inIT die Möglichkeit, bereits frühzeitig in Forschungs- und Industrieprojekten mitzuwirken, z. B. in der SmartFactoryOWL, bei Fraunhofer oder im CIIT, und anschließend ihre Abschlussarbeiten in einem innovativen Forschungs- und Industrieumfeld auf dem Hochschulcampus zu absolvieren.
Flankiert von zwei wissenschaftlichen Konferenzen, der KommA und der BVAu, fand die feierliche Abendveranstaltung zum 10jährigen Jubiläum mit über 170 Gästen am 30. November 2016 im CIIT unter dem Motto „Das war erst die inITialisierung!“ statt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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