Für Weidmüller ist es die zweite Initiative innerhalb kurzer Zeit in der chinesischen Roboterindustrie. So schließt die Beteiligung an CRIA an die im Oktober 2017 Gründungspartnerschaft von Weidmüller an der Robotation Academy Foshan (RAF) an. Durch den Zusammenschluss mit den Forschungseinrichtungen sollen Forschung und Entwicklung von Robotiklösungen in China weiter vorangetrieben werden.
Logischer nächster Schritt
„Weidmüller entwickelt bereits erfolgreich viele Anwendungen für unterschiedliche Bereiche der Robotik. Die Mitgliedschaft im CRIA-Verbund ist für unser Unternehmen daher ein wichtiger Pfeiler bei der Entwicklung weiterer Lösungen für die Roboterindustrie. Und bringt uns damit einen großen Schritt näher zu unseren chinesischen Kunden, um ihnen unsere innovativen Technologien, Lösungen und Services zu präsentieren. Gleichzeitig können wir die Erkenntnisse auch für andere Bereiche nutzen“, verdeutlicht der verantwortliche Leiter der Division Device & Field Connectivity Jörg Scheer die Bedeutung für Weidmüller.
Weidmüller präsentierte in der Vergangenheit zahlreiche Lösungen für die Versorgung von Robotern mit Energie, Daten und Signalen. Daneben entwickelte das Unternehmen auch Systeme für die kontaktlose Energieübertragung, Stromversorgung, I/O-Systeme, schwere Steckverbinder, Energiemessgeräte, Netzwerkinfrastruktur sowie Energiebussysteme.
Erwin Miao, Director Device and Field Connectivity Asia, sieht in der Mitgliedschaft des Unternehmens einen deutlichen Mehrwert für das boomende Industriefeld. „Wir glauben, dass die zukünftige Zusammenarbeit und Interaktion auch mit den anderen Mitgliedern die Mission von CRIA unterstützen und zur Entwicklung der Roboterindustrie in China beitragen werden.“
Über die China Robot Industry Alliance
Die China Robot Industry Alliance ist eine gemeinnützige Organisation, die sich aus insgesamt 360 freiwilligen Unternehmen, Manufakturen, Universitäten, Forschungsinstituten, regionalen oder lokalen Roboter Verbänden, verwandten Organisationen sowie staatlich geförderten Organisationen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Herstellung, Anwendung und Dienstleistungen der Roboterindustrie in China zusammensetzt.
Die Organisation bietet eine Plattform für Informationsaustausch, Anwendungsförderung sowie Ausbildung und Training. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen Robotern und Industrie beschleunigt und die Anwendung von Robotertechnologie und -produkten international stärker verbreitet werden.
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.







