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automatica 2022: Mit KI in eine neue Ära der Automation

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Autor: Klaudia Mazur

automatica 2022: Mit KI in eine neue Ära der Automation
Ab 2023 umkreisen zehn Satelliten die Erde und überwachen mittels KI und hochauflösenden Bildgebungssystem das Ökosystem unseres Planeten. Foto: ABB

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen sind in der industriellen Produktion angekommen. Doch in welchem Ausmaß? Das soll sich auf der automatica zeigen, der Leitmesse für intelligente Automation und Robotik, die vom 21. bis 24. Juni 2022 in München stattfindet.

KI: Das A und O für einer intelligenten Produktion

KI-basierte Automatisierungslösungen dürften ein großes Thema der kommenden Jahre sein. Die Frage ist, wie schnell es jetzt gelingt, das Potenzial dieser Technologie für produzierende Unternehmen nutzbar zu machen. Basis für eine intelligente Produktion: eine durchgängige digitale Vernetzung aller Komponenten, die am Produktionsprozess beteiligt sind. „Alle Komponenten können dann Daten untereinander austauschen, sich selbst optimieren und intelligent agieren“, erklärt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation.

Vom Weltall in die Produktionshallen

Doch auch ohne digitale Vernetzung können KI-Insellösungen heute schon realisiert werden. Ein Wegbereiter ist die industrielle Bildverarbeitung. Und ein Ausflug ins Weltall zeigt, wie fortgeschritten diese Technologie bereits ist. So werden ab 2023 zehn neue Satelliten die Erde umkreisen und das Ökosystem unseres Planeten in Echtzeit erfassen. Eine Kombination aus KI-basierten Analyse und multispektralet Bildgebung macht dieses Vorhaben möglich. Doch zurück zur Erde: Die Verschmelzung aus hochleistungsfähiger Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz soll einer der Voraussetzungen sein, damit Roboter eigenständig, flexibel, vor allem aber intelligent handeln.

Roboter aufrüsten

Welche weiteren Eigenschaften müssten Roboter mitbringen, um sich intelligent in die Produktion zu fügen? Zunächst müssten sie mit Augen ausgestattet werden. Denn laut Dr. Werner Kraus, Abteilungsleiter Roboter- und Assistenzsysteme bei Fraunhofer IPA, arbeiten viele Roboter noch blind. Kameras und Kraftsensoren sollten also zum Leistungsumfang eines Standard-Roboters für die Smart Factory gehören. Doch „um wirklich autonom agieren zu können, ist auch die virtuelle Trainingsumgebung entscheidend. Industrieroboter benötigen einen digitalen Zwilling, um Trainingsdaten in der Simulation zu erzeugen, sodass der reale Roboter direkt produktiv ist“, betont Dr. Kraus. Ein leistungsfähiges Gehirn wäre eine weitere Option, um Roboter ohne großen Aufwand für KI-Anwendungen zu trainieren. Auch das Thema Greifen und Sensorik sollte eine Rolle spielen.

Alles in allem dürften KI-basierte Lösungen in der Automatisierung ein Zukunftsthema darstellen. Laut den Veranstalter:innen stehen daher digitale Vernetzung und künstliche Intelligenz auf der diesjährigen automatica 2022 im Mittelpunkt.

 

 

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