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Stein auf Stein … 

Eine flexible Produktion ist das ausschlaggebende Argument, um schnell auf Veränderungen auf dem Markt zu reagieren und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Um diese Flexibilität gewährleisten zu können, zieht in der modularen Produktion zunehmend das Module Type Package (MTP) in die Fabriken ein. Diese Technologie beschreibt die Standardisierung der Kommunikation zwischen Systemen und Leitebene und bietet nun einen weiteren Meilenstein in Richtung zügiger Time-to-market-Produktion.

Der modulare Anlagenbau ist in der deutschen Industrie schon lange kein Fremdwort mehr. „Das Problem war bisher eher die Automatisierungstechnik, die nicht mitzog. MTP ist jetzt die Lösung für die Automatisierungstechnik, sodass die verfahrenstechnischen Einheiten schnell in ein übergeordnetes System integriert werden können“, so Dipl.- Ing. Anna Menschner von Semodia GmbH über die Bedeutung des MTP.

Wie wichtig der modulare Baukasten voller flexibler Möglichkeiten für die Industrie ist, zeigt das atp magazin 5/2021. Lesen Sie darüber hinaus außerdem, wie groß das Potenzial der Verbindung zwischen automatisierter Regelungstechnik und einer klimaneutralen Energieversorgung ist.

 

 

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Wir regeln das!

Seiten

Fachbeiträge

Regelungstechnik

Intelligente Automatisierungssysteme für die produzierende Industrie sind nur so gut, wie ihre zugrundeliegenden Technologien. Die  Regelungstechnik ist eine davon. Doch nicht nur für die Industrie ist sie wichtig. Lesen Sie, dass auch in der Energiewende kommt es auf eine ausgereifte Regelungstechnik an.

"Die modellprädiktive Regelung ist für klimaneutrale Energie unverzichtbar"

Im Interview: Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel, Leiter des Instituts für  Regelungstechnik an der RWTH Aachen, und Dr.-Ing. Thomas Konrad, Abteilungsleiter Energiesysteme am selben Institut

Drahtlose Kommunikationstechnologien bei Industrieanwendungen

Eike Lyczkowski, Andreas Wanjek, Christian Sauer, SEW-Eurodrive GmbH & Co KG

Geschäftsmodell „Datenmonetarisierung“

Markus Spiekermann, Fraunhofer ISST, Plattform Industrie 4.0; Dr.-Ing. Martin W Hoffmann, ABB AG, Plattform Industrie 4.0

IIOT/IOT

Verschiedene Ansätze zur vollständigen Errichtung einer vernetzen Produktion für mehr Effizienz finden Sie in dieser Ausgabe.

"MTP zum Durchbruch verhelfen ist unsere Mission"

Im Interview: Dipl.-Ing. Anna Menschner, Dr.-Ing. Stephan Hensel, Semodia GmbH

Edge-Computing und ein neues Paradigma für die digitale Zukunft der Fabrik

Max Fischer, Actyx AG

Das digitale Typenschild als Teil der digitalen Datenkette

Dr. Christoph Spiegel, KROHNE

„Wir wünschen uns generell mehr Austausch und Transparenz für die Zukunft, sodass Engineering-Tools in der Verfahrenstechnik MTP-fähig gemacht werden und die Informationen darüber weiterverwendet und angereichert werden können. Nur so kann schnell ein durchgängiges und konsequentes Engineering erreicht werden.“

Dr.-Ing. Stephan Hensel, Semodia GmbH

„Die Akzeptanz der Datenmodelle ist der Schlüssel zum Erfolg des digitalen Typenschilds. Ein echter Mehrwert ergibt sich in einem global vernetzten Wirtschaftssystem erst dann, wenn IT-Systeme miteinander kompatibel werden. Das betrifft alle Komponenten einer Anlage über den gesamten Lebenszyklus: Einkauf, Planung, Beschaffung, Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Instandhaltung, Optimierung und Rückbau.“

Dr. Christoph Spiegel, KROHNE

„Ein einfaches und etabliertes Prinzip ist das Angebot auf Datenmarktplätzen, von denen sich mittlerweile einige positioniert haben und Unternehmen die notwendigen Services zur Verfügung stellen um einen Verkauf ihrer Daten als (weiteres) Geschäftsmodell zu etablieren. Unternehmen sollten sich mit den verfügbaren Möglichkeiten vertraut machen und die notwendigen Voraussetzungen für einen entsprechenden Marktzugang angehen.“

Markus Spiekermann, Dr.-Ing. Martin W. Hoffmann, Plattform Industrie 4.0

„Spätestens in zehn Jahren werden wir alle neuen Windkraftanlagen mit einer solchen Regelung ausstatten müssen, um einfach mit der rasant steigenden Komplexität dieser Netze zurechtzukommen. Einschleifige Regelkreise werden da nicht mehr ausreichen.“

Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel, RWTH Aachen

„Es braucht einen Paradigmenwechsel. Anstatt auf traditionelle Herangehensweisen an Fabriksoftware zu setzen - sprich zentrale Server, speicherprogrammierbare Steuerungen und Message Broker - stellt ein neues Computing-Paradigma die lokale Kooperation der einzelnen Elemente in den Vordergrund.“

Max Fischer, Actyx AG

Die peer-reviewten Hauptbeiträge

Wissenschaftlich hochwertig und unbedingt lesenswert: Die begutachteten Hauptbeiträge zu den Themen: Regelung, systematische Regelungsentwicklung, auftragsgesteuerte Produktion, wandelbare Fabrik, Mensch-Roboter-Kollaboration, soziotechnisches System,  Feldgerätediagnose, Monitoring, Kalibrierung, Security, Anlagen-Retrofit, OPC UA.

„Massenfertigung“ mit Losgröße Eins

Dirk Schulz, Lars Simora, Christos Lithoxopoulos

Akzeptanzsteigerung bei MRK

Marvin Schäfer, Manfred Wannöffel, Michael Miro, Bernd Kuhlenkötter

Sicheres und flexibles Retrofit

Diethelm Bienhaus, Andreas Ebner

Von der Feldgerätediagnose zum Prozess- und Anlagenmonitoring

Hans-Joachim Fröhlich, Ulrich Kaiser, Daniel Persson

Windenergieanlagen-Regelung: Ein Modell für die Zukunft

Sebastian Dickler, Thorben Wintermayer-Kallen, Thomas Konrad, Dirk Abel

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Alle peer-reviewten Hauptbeiträge gibt es in unserem Web-Shop zum Download.

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Call for Papers

Resiliente Automatisierungssysteme

Das atp magazin 10/2021 thematisiert Transferprojekte, die ihren Weg aus der Vorentwicklung in Produkte, Anlagen und Maschinen gefunden haben. Der Fokus liegt dabei auf der diskreten Fertigungs- und Montageindustrie. Beispielhafte Themen sind:

  • Sicherheit in hochautomatisierten autonomen Systemen
  • Resilienzmechanismen für moderne automatisierte Systeme
  • Beherrschung nicht deterministischer Kommunikationskanälen
  • Sicherheit vs. Flexibilität und IoT – unvereinbare Welten?
  • Resilienz-Engineering: Wie sehen moderne Engineering-Methoden im Hinblick auf resiliente Systeme aus?
  • Resilienz-Forschung und Vorausentwicklung: wie beherrschen wir Systemausfälle?
  • Wie helfen uns die Megatrends: Modularisierung, KI und Autonomie bei der Auslegung resilienter Systeme?

Neben Beiträgen aus aktuellen Forschungsarbeiten suchen wir außerdem Fallanalysen, Einführungsbeispiele und praxisnahe Berichte. Diese reichen Sie bitte bis zum 01. August 2021 als Hauptbeitrag per E-Mail an mike.barth@hs-pforzheim.de ein. Alle Beiträge werden in einem Peer-Review Verfahren begutachtet.

Foto: © CoreDESIGN -stock-adobe.com

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