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Smart Factory: Einfache Synchronisierung mehrerer Maschinen

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Autor: Jonas Völker

Smart Factory: Einfache Synchronisierung mehrerer Maschinen
Screenshot der zentralen Produktverwaltung innerhalb der ViCON-Anlagensoftware. Foto: Rehm Thermal Systems

Mit der ViCON hat Rehm Thermal Systems eine Software konzipiert und realisiert, die Anwender auf dem Weg in eine moderne, vernetzte und zukunftsorientierte Elektronikfertigung unterstützen soll. Sie bietet eine Vielzahl an Analysetools, eine höhere Produktivität und Effizienz sowie mit der zentralen Produktverwaltung eine Softwareoption, die den Bediener beim Synchronisieren von Produkten auf mehreren Systemen unterstützt. Die zentrale Produktverwaltung ist für die Konvektionslötsysteme der Vision-Serie verfügbar, innerhalb gleicher Transportsysteme.

Synchronisation als wesentlicher Baustein der Smart Factory

Mithilfe der zentralen Produktverwaltung innerhalb der ViCON-Anlagensoftware werden die Produktparameter der einzelnen Baugruppen miteinander verglichen und durch die manuelle oder automatische Synchronisierung angepasst oder ergänzt. Die Synchronisation der Parameter erfolgt per Netzwerkübertragung über ein TCP/IP-Protokoll. Eine transparente Netzwerkverbindung, z.B. über ein VPN, ermöglicht eine standortübergreifende Synchronisation, was einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Smart Factory darstellt.

Sollte die Synchronisation nicht möglich sein, werden Fehlermeldungen ausgegeben. Die Synchronisation der zentralen Produktverwaltung führt zu einem Datenaustausch zwischen zwei oder mehreren Systemen, zu einer höheren Prozessstabilität und dank bidirektionaler Synchronisierung zu einem geringeren Zeitaufwand für den Anwender. Alle Änderungen innerhalb der zentralen Produktverwaltung werden in zeitlicher Reihenfolge protokolliert. Zudem kann der Anwender den Zeitraum festlegen, in dem sich die Systeme synchronisieren.

Wird ein neues Produkt erstellt und gespeichert, oder Änderungen an den Produkteinstellungen vorgenommen, so werden diese im entsprechenden Intervall für alle Maschinen übernommen – unabhängig davon, ob die Änderungen beim Master oder Client durchgeführt werden. Programme hingegen werden über die zentrale Produktverwaltung nicht synchronisiert, da diese maschinenspezifische Einstellungen besitzen können und daher manuell angelegt werden müssen.

Vielfältige Funktionen der ViCON

Neben der zentralen Produktverwaltung bietet die ViCON laut einer Pressemeldung weitere vielfältige Funktionen, die den Produktionsalltag erleichtern. So kann der Bediener durch eine farbliche Kennzeichnung auch auf eine größere Entfernung hin den Status der Anlage leicht erkennen und zuordnen. Die ViCON-Software ist zudem durchgängig für Mehrsprachigkeit konzipiert. Die einfache Umschaltung „On the Fly“ auf die favorisierte Sprache vereinfacht den weltweiten Fernwartungszugriff auf andere Rehm-Systeme und die Bedienung im internationalen Umfeld. Alarmmeldungen können im oberen Bereich des Screens sofort übersichtlich eingesehen, interpretiert und bearbeitet werden – die Relevanz der Alarme wird hierbei in unterschiedlichen Farben angezeigt.

Zur individuellen Steuerung der Anlage kann sich der Bediener eine Favoritenleiste anlegen, in der die für ihn relevanten Parameter und Bedienelement beinhaltet sind. Diese erscheinen dann auf der Hauptmaske und auf jeder Seite an der definierten Stelle. Kernpunkt in der Entwicklung der ViCON-Software war neben dem Einsatz von Touch-Bedienelementen und Gesten, der Neustrukturierung von Menüpunkten und Bedienfeldern auch die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Devices (z.B. Smartphones und Tablets per Browser) auf die Software zugreifen zu können.

Weitere Infos gibt es unter www.rehm-group.com.

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