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Safety: Neue Software-Version für die Digitalisierung von Sicherheitseinrichtungen

HIMA hat eine neue Version für das Engineering-, Diagnose- und Testtools SILworX vorgestellt. Mit dem Update wird die Software zur Digitalisierung von Sicherheitseinrichtungen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung berichtet. Engineering von Sicherheitseinrichtungen erfordert mehr Aufmerksamkeit Ob im Engineering umfangreicher Automatisierungsprojekte, bei der Diagnose von Fehlern oder beim regelmäßigen Testen: Sicherheitseinrichtungen in Prozessanlagen fordern nicht […]

von | 21.11.23

Mit einem vierstufigen Ansatz treibt HIMA die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit mit Mehrwert voran.
Foto: HIMA

HIMA hat eine neue Version für das Engineering-, Diagnose- und Testtools SILworX vorgestellt. Mit dem Update wird die Software zur Digitalisierung von Sicherheitseinrichtungen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung berichtet.

Engineering von Sicherheitseinrichtungen erfordert mehr Aufmerksamkeit

Ob im Engineering umfangreicher Automatisierungsprojekte, bei der Diagnose von Fehlern oder beim regelmäßigen Testen: Sicherheitseinrichtungen in Prozessanlagen fordern nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern verursachen auch einen nicht zu unterschätzenden Aufwand.

Konsequente Digitalisierung und neue Funktionen können dabei helfen, diesen zu reduzieren. Die Crux: Werden Komponenten von Sicherheitseinrichtungen um neue Funktionen ergänzt, ist in der Regel eine aufwändige Neu-Zertifizierung notwendig. Um diese zu vereinfachen, aber trotzdem moderne Industrie-4.0-Funktionen flexibel nutzen zu können, geht HIMA mit der nächsten Version von SILworX nach eigenen Angaben einen neuen und in Sachen Digitalisierung wichtigen Schritt:

So werde zwischen Kernfunktionen zur Programmierung von Sicherheitssteuerungen und Industrie-4.0-Funktionen unterschieden. Neue Funktionen (Plug-Ins), die nicht sicherheitsrelevant sind, könnten nun über eine zusätzliche Schnittstelle integriert werden, ohne die Sicherheitsfunktionen der Kernfunktionen von SILworX zu beeinträchtigen. Dieser modulare Aufbau ermögliche es, Automatisierungsprozesse schnell und flexibel zu digitalisieren und Anwender könnten selbst Erweiterungen erstellen oder Plug-In-Module von HIMA oder anderen Anbietern nutzen. Auf diese Weise sei es Planern und Anlagenbetreibern möglich, eigene Funktionen schnell und einfach hinzuzufügen, anzupassen oder auszutauschen. So lasse sich die Effizienz im Engineering, aber auch bei Diagnose- und Testaufgaben deutlich steigern, während Aufwand und Kosten sinken.

„Die Möglichkeit, externe Plug-Ins in SILworX einzubinden, ohne die Sicherheitsfunktion zu beeinträchtigen, ist ein wichtiger Schritt in unserer “Safety goes Digital-Strategie“, sagt Peter Sieber, Vice President Strategic Marketing bei HIMA. HIMA treibt unter dem Motto #safetygoesdigital die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit mit Mehrwert voran.

Vereinfachte Zusammenarbeit in Automatisierungsprojekten

Neben Plug-Ins vereinfache die neue Version des Engineeringtools zudem die Zusammenarbeit in Automatisierungsprojekten: Mit der neuen Option „Mehrdateien-Projekt“ ließen sich verschiedene Versionen und Teile eines Projekts managen, indem Projekte nicht mehr nur in einer einzigen, sondern in mehreren individuellen Dateien gespeichert werden. Diese könnten in externe Versionierungs-Werkzeuge importiert und später wieder in einem Projekt zusammengefügt werden. Dadurch werde die Team-Zusammenarbeit in großen Projekten deutlich vereinfacht und wesentlich effizienter. Die Funktion COMPARATOR PLUS helfe dabei, das Engineering und Änderungsprojekte von Sicherheitssystemen effizienter zu gestalten. So lassen sich Änderungen in verschiedenen Versionen von Logiken und Funktionen in Sicherheitssystemen grafisch vergleichen und nachvollziehbar dokumentieren.

Für Anlagenbetreiber besonders interessant seien zudem die automatischen Prüfmöglichkeiten, die über alle Loops des Safety Instrumented Systems (SIS) und der Kommunikation zum Leitsystem sowie in die Feldebene reichen. So ermögliche der HIMA Smart Safety Test unter anderem Logiktests, automatische Wiederholungsprüfungen, Partial-Stroke-Tests, Transmitter-Tests und Stresstests für die Leitsystem-Kommunikation. Dabei würden die Tests automatisiert ausgeführt und die Ergebnisse automatisch dokumentiert.

„Die neuen Funktionen von SILworX– darunter Mehrdateien-Projekte, Smart Safety Test und Plug-Ins – führen zu deutlichen Effizienzsteigerungen im Engineering sowie im Betrieb von Sicherheitseinrichtungen“, sagt Ivo Hanspach, Director Product Management, HIMA.

Programmier- und Diagnose-Tool für alle HIMA-Systeme

SILworX ist ein von HIMA entwickeltes sicherheitsgerichtetes Konfigurations-, Programmier- und Diagnose-Tool, mit dem alle HIMA-Systeme programmiert und konfiguriert werden. Auch Fehlerdiagnosen und Testaufgaben an Sicherheitsanwendungen lassen sich damit über dieselbe intuitive Benutzeroberfläche erledigen. Die neue Version wurde jetzt um industry 4.0 Features erweitert. Die SILworX-Software läuft auf Standard-Windows-PCs in einem “Softwarecontainer”, was es unabhängig von Windows macht. Es kann in Kombination mit allen gängigen Antiviren-Programmen eingesetzt werden. Bei jedem Start prüft die Software automatisch, ob fehlerhafte Installationsdaten oder Manipulationen vorliegen (per Cyclic Redundancy Check). Zusätzliche CRC sorgen dafür, dass auch funktionsrelevante Projektteile vor unerwünschten Änderungen geschützt sind.

Weitere Informationen gibt es unter www.hima.de.

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