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Corona-Pandemie befeuert digitale und offene Ökosysteme

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Autor: Jonas Völker

Corona-Pandemie befeuert digitale und offene Ökosysteme
Offenheit, Einfachheit und Flexibilität der Automatisierungslösungen sind heute gefragt. Foto: your123 - stock-adobe.com

Bosch Rexroth erwartet für das Jahr 2021 einen weiteren Schub in der Automati­sierung für die produzierende Industrie und besonders offene Ökosysteme – auch getrieben durch die Corona-Pandemie. Denn gerade Fertigungsbetriebe seien gezwungen, Prozesse weiter zu digitalisieren, um die Produktionsabläufe in der Krise effizient und die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten. Jedoch auch unabhängig davon wird der Bedarf an offenen, einfach einsetzbaren und flexiblen Automatisierungslösungen steigen.

„Die Automatisierung ist ein Wachstumsmarkt. Gefragt sind dabei schnelle, flexible Lösungen – dies führt die Corona-Pandemie einmal mehr vor Augen. Starre, komplexe, proprietäre Systeme sind Auslaufmodelle“, erklärt Philipp Guth, Leiter der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth in einer Pressemeldung. Er ergänzt: „Ein weiterer Treiber für diese Entwicklung ist die Tatsache, dass sich der Maschinenbau und andere Branchen vermehrt über Software-Entwicklung definieren und zunehmend eigenes Know-how in die Steuerung und Software einbringen möchten. Dies bedarf adäquater Lösungen.“

So halten allgemein übliche Software-Entwicklungstools und Programmiersprachen verstärkt Einzug in die Automatisierung. Und Engineering-Prozesse erfolgen in Zukunft komplett digital.

Automatisierung über offene Ökosysteme

Daher steige – gemessen an den Anforderungen der Bosch Rexroth-Kunden – im Jahr 2021 ganz besonders die Nachfrage nach Einfachheit, Offenheit und Flexibilität eines Automatisierungssystems, das wie ein Ökosystem funktioniert. Bosch Rexroth hat als Antwort darauf ctrlX AUTOMATION präsentiert. Die Automati­sierungsplattform hebt die Einschränkungen bisheriger Lösungen auf, denn sie besitzt eine offene, flexible Architektur – basierend auf der leistungs- und kommunikations­fähigen industriellen Steuerungseinheit ctrlX CORE. Dabei setzt Bosch Rexroth auf das Echtzeitbetriebs­system Linux, durchgängig offene Standards, App-Technologie, Web-basiertes Engineering und umfassende IoT-Verbindungen.

„Die Automatisierungssysteme sollten sich heute an den Bedürfnissen der Anwender orientieren, nicht umgekehrt. Der Kunde möchte nur einsetzen und bezahlen, was er wirklich benötigt, und jederzeit den Freiraum zur bedarfsgerechten Erweiterung haben. Der Trend geht daher in Richtung Microservice- bzw. App-basierte System­architekturen statt großer Soft­waremonolithen. So kann sich der Nutzer seine Lösung nach dessen Anforderungen zusammenstellen und damit hohe Wertschöpfung erzielen“, erklärt Steffen Winkler, Vertriebsleitung der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth.

Zusammenarbeit aller Beteiligten im Sinne der Co-Creation

Das übergeordnete Ziel des Anwenders sei es demnach, eine Lösung zu erhalten, die seinen Bedarf so gut und maßgeschneidert wie möglich erfülle. „Das benötigte Domänen-Know-how in der Automatisierung ist heute in Summe so breit, dass ein Unternehmen allein es nicht abdecken kann. Daher steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in allen Richtungen. Anbieter und Partner sowie Kunden erarbeiten gemeinsam die beste Lösung. Jeder konzentriert sich dabei auf seine Stärken und steuert Teillösungen bei, die über standardisierte Schnittstellen ideal ineinander­greifen“, erklärt Philipp Guth.

Bosch Rexroth habe daher rund um ctrlX AUTOMATION eine Partnerwelt geschaffen. Das Prinzip: Anwender könnten Apps von Bosch Rexroth, Appli­kationen von Drittan­bietern oder selbst erstellte Apps nutzen. Die Nutzer von ctrlX AUTOMATION könnten hier auf ein breites Portfolio an Applikationen zugreifen und diese einfach über den App Store herunterladen. Third-Party-Anbieter können in der ctrlX World ihre eigenen Apps bereitstellen.

So lassen sich beispielsweise Apps für die Digitalisierungstrends im Maschinenbau herunterladen: Applikationen für die Umsetzung von KI-, Digital-Twin oder Simulations-Lösungen für Prozessoptimierungen in der Produktion und vieles mehr. „Die Nutzung von Technologien wie Digital Twins und Simulationen für die Entwicklung und Inbe­triebnahme sowie zur Optimierung und Effizienzsteigerung wird weiter zunehmen. Unsere Kunden finden für all diese Anforderungen sowohl entsprechende Apps auf unserer Plattform als auch die entsprechende Hard- und Software“, sagt Steffen Winkler.

Weitere Informationen gibt es unter www.boschrexroth.com.

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