Schwärme von einfachen, interagierenden Robotern haben das Potenzial, Fähigkeiten zur Bewältigung komplexer Aufgaben zu entwickeln. Es hat sich jedoch als eine Hürde erwiesen, diese Roboter dazu zu bringen, einen echten schwarmähnlichen Koordinationsgeist zu erreichen. Um dies zu ändern, hat sich ein Team des MIT’s Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) ein überraschend einfaches Schema ausgedacht: selbst zusammenbauende Roboterwürfel, die über und umeinander klettern, durch die Luft springen und über den Boden rollen können.
Sechs Jahre nach Projektstart können die Roboter nun über ein barcodeähnliches System auf jeder Seite des Blocks miteinander "kommunizieren", so dass sich die Module gegenseitig identifizieren können. Die autonome Flotte von 16 Blöcken kann nun einfache Aufgaben oder Verhaltensweisen ausführen, wie zum Beispiel eine Linie bilden, Pfeilen folgen oder Licht verfolgen.
In jedem modularen "M-Block" befindet sich ein Schwungrad, das sich mit 20.000 Umdrehungen pro Minute bewegt, wobei der Drehimpuls beim Abbremsen des Schwungrades genutzt wird. An jeder Kante und jeder Fläche befinden sich Permanentmagnete, die zwei beliebige Würfel aneinander befestigen lassen. Das Team sieht vor allem starke Anwendungen in der Inspektion und schließlich im Katastrophenschutz.
"Stellen Sie sich ein brennendes Gebäude vor, in dem eine Treppe verschwunden ist. In der Zukunft kann man sich vorstellen, M-Blöcke einfach auf den Boden zu werfen und zu beobachten, wie sie eine temporäre Treppe für den Aufstieg auf das Dach oder in den Keller zur Rettung der Opfer bauen. "M steht für Movement, Magnet und Magie", sagt MIT-Professorin und CSAIL-Direktorin Daniela Rus.
Während der Mechanismus innen recht aufwendig ist, ist das Äußere genau das Gegenteil, was robustere Verbindungen ermöglicht. Über die Inspektion und Rettung hinaus stellen sich die Forscher vor, die Blöcke auch für Dinge wie Spiele, Fertigung und Gesundheitsvorsorge zu nutzen.
Wie die kleinen quadratischen Roboter in der Praxis aussehen, beweist dieses Video:
Digitalisierung: Bundesregierung hält laut Digitalmonitor das Tempo
Die Bundesregierung kommt bei ihren digitalpolitischen Vorhaben voran. 12 % der Digitalprojekte sind inzwischen vollständig abgeschlossen, weitere 57 % befinden sich in Umsetzung. Damit sind 69 % der digitalpolitischen Vorhaben der Bundesregierung entweder auf den Weg oder bereits ins Ziel gebracht. 31 % wurden allerdings noch nicht begonnen. Das zeigt der neueste „Monitor Digitalpolitik“ des Digitalverbands Bitkom.







