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Zuverlässiges Condition Monitoring für die Fabrikautomation

Turcks Schaltschrankwächter IM12-CCM erfasst nicht korrekt geschlossene Türen sowie das Überschreiten von Feuchte- und Temperatur-Grenzwerten. Er registriert somit auch unbefugten Zugriff an Schaltschränken, was ihn zum Manipulationsschutz im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes befähigt. Das 12,5 mm schmale Hutschienengerät lässt sich auch leicht in bestehenden Schaltschränken installieren.

von | 04.11.20

Über eine Schnittstelle lassen sich zwei Schaltschrankwächter im Master-Slave-Mode betreiben, um den Türschluss und die anderen Grenzwerte gleichzeitig an zwei Punkten im Schaltschrank zu überwachen. Der Master verarbeitet die Daten des Slaves und sendet ein Signal an die Steuerung.
Standardmäßig verfügt der IM12-CCM über zwei Schaltkontakte sowie eine IO-Link-Schnittstelle. Im Quick-Teach-Modus kann der Anwender die Grenzwerte vor Ort ganz einfach einstellen. Alternativ ist eine Parametrierung über IO-Link oder ein FDT-Framework wie PACTware möglich. Über den IO-Link-Kanal können alle Prozessparameter als Messwert ausgelesen werden. Die Verarbeitung erfolgt dann über einen IO-Link-Master, beispielsweise TBEN und Profinet/Profibus im übergeordneten System.
Der IM12-CCM ist der zweite Schaltschrankwächter im Turck-Programm. Er ergänzt das Modell IMX12-CCM, das für den Einsatz im explosiongefährdeten Bereich vorgesehen ist. Da der IM12-CCM im Unterschied zum Modell IMX12-CCM nicht für den Ex-Bereich ausgelegt ist, lässt er sich mit 10 bis 30 VDC versorgen.
Der IM12-CCM besitzt einen internen Datenlogger mit Echtzeituhr. So speichert er Daten und Zeitstempel über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren ab. Anwender erkennen so schleichende Veränderungen von Innenraum-Temperatur und -Feuchte und können die Ursache frühzeitig beheben. Die abgelegten Daten werden über die IO-Link-Schnittstelle ausgelesen. Die Energiepufferung der Uhr bei Spannungsausfall erfolgt ohne Batterie. Wenn das Gerät über IO-Link angebunden ist, können die Messwerte auch kontinuierlich in einen Speicher geschrieben werden. Dies funktioniert auch länger als zwei Jahre.
Weitere Informationen finden Sie unter www.turck.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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