Generic filters
FS Logoi

Smart City Index: Digital-Ranking deutscher Großstädte veröffentlicht

Zum inzwischen fünften Mal hat der Digtalverband Bitkom den Smart City Index, ein Digital-Ranking aller 81 deutschen Großstädte, veröffentlicht. In diesem Jahr rückt Ulm (Baden-Württemberg) erstmals unter die zehn smartesten Städte Deutschlands auf. Zurückgekehrt in die Top 10 sind Karlsruhe (Baden-Württemberg) und Osnabrück (Niedersachsen). Karlsruhe lag 2022 noch auf Platz 14, Osnabrück kam zuletzt auf […]

von | 09.10.23

Ziel des Smart City Index ist es, den Städten eine Vergleichsgrundlage für ihre eigenen digitalen Aktivitäten zu geben, Erfolgsbeispiele sichtbar zu machen.
Foto: NicoElNino - stock-adobe.com

Zum inzwischen fünften Mal hat der Digtalverband Bitkom den Smart City Index, ein Digital-Ranking aller 81 deutschen Großstädte, veröffentlicht. In diesem Jahr rückt Ulm (Baden-Württemberg) erstmals unter die zehn smartesten Städte Deutschlands auf. Zurückgekehrt in die Top 10 sind Karlsruhe (Baden-Württemberg) und Osnabrück (Niedersachsen). Karlsruhe lag 2022 noch auf Platz 14, Osnabrück kam zuletzt auf Platz 15 und Ulm auf Platz 16. Umgekehrt reicht es in diesem Jahr für Bochum und Düsseldorf (beide Nordrhein-Westfalen) sowie Darmstadt (Hessen) nicht mehr für einen Platz unter den besten Zehn.

Die Top 10 Smart Citys in Deutschland

Der Smart City Index ist das Digital-Ranking aller 81 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Er wird in diesem Jahr zum fünften Mal vom Digitalverband Bitkom veröffentlicht. Auch jenseits der Top 10 gibt es derzeit viel Bewegung im Städtevergleich. Grundlage ist eine Analyse, für die mehr als 12.700 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert wurden – und damit fast 2.000 mehr als in den Vorjahren. Die folgenden Städte haben es unter die Top 10 geschafft und machen den Gewinner unter sich aus. Sie sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

  1. Aachen
  2. Dresden
  3. Hamburg
  4. Karlsruhe
  5. Köln
  6. München
  7. Nürnberg
  8. Osnabrück
  9. Stuttgart
  10. Ulm

Das vollständige Ranking und die Platzierung der Städte wird im Vorfeld der Smart Country Convention in einer Online-Pressekonferenz am 12. Oktober 2023 veröffentlicht.

Ziel des Rankings ist eine Vergleichbarkeitsgrundlage

„Wir sehen auch im fünften Jahr des Smart City Index viel Bewegung – nicht nur unter den Top-Platzierten, sondern in der gesamten Breite. Mit unserem Ranking möchten wir die Erfolge bei der Digitalisierung, hinter denen sehr viele engagierte Menschen in den unterschiedlichsten Positionen in den Städten stehen, sichtbar machen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Ein etwas schlechteres Abschneiden im Ranking bedeutet nicht, dass die Städte weniger digital sind als früher. Vielmehr zeigt es, dass andere aktuell noch mehr tun und noch schneller sind. Wir erleben rund um die Smart City eine enorme Dynamik, die Abstände werden kleiner und wir sehen immer wieder: Dranbleiben kann sich lohnen.“

Ziel des Smart City Index ist es, den Städten eine Vergleichsgrundlage für ihre eigenen digitalen Aktivitäten zu geben, Erfolgsbeispiele sichtbar zu machen und alle Städte bei ihren Digitalisierungsbemühungen zu unterstützen.

Smart City Index umfasst fünf Kategorien mit über 12.000 Datenpunkten

Der Smart City Index analysiert und bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie erstmals Gesellschaft und Bildung. Für jede Stadt wurden 157 Parameter untersucht, 20 mehr als in den Vorjahren – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit oder Digital-Schulungen für Lehrkräfte oder Verwaltungsbeschäftigte. In den fünf Kategorien wurden für jede Stadt Index-Werte errechnet, aus denen sich Gesamtwert und Gesamtrang ergeben. Der Smart City Index wird unterstützt von Visa, PwC und Uber.

Smart Country Convention des Bitkom rückt Digitalisierung der Städte in den Fokus

Wie Städte und Regionen digitaler werden können, ist auch das zentrale Thema der Smart Country Convention. Das gemeinsame Event von Messe Berlin und Bitkom findet vom 7. bis 9. November 2023 im hub27 in Berlin statt. Es sprechen unter anderem Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Bundesverkehrs- und -digitalminister Volker Wissing, Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, Bundesjustizminister Marco Buschmann, Bundesbauministerin Klara Geywitz und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner.

Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung von Verwaltungen und die Entwicklung smarter Städte und Kommunen. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie nachgeordneten Behörden und kommunalen Unternehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.smartcountry.berlin.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Deutschland muss laut Bitkom-Umfrage digital unabhängiger werden
Deutschland muss laut Bitkom-Umfrage digital unabhängiger werden

Ob KI, Software, Messenger oder Smartphones: Viele digitale Angebote des Alltags kommen meist von Unternehmen außerhalb Europas. Eine aktuelle Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die Deutschen den Aufbau eigener digitaler Kapazitäten und Angebote für dringend notwendig halten.

mehr lesen
Hannover Messe 2026: IDTA zeigt praxisnahe AAS-Umsetzung
Hannover Messe 2026: IDTA zeigt praxisnahe AAS-Umsetzung

Die Industrial Digital Twin Association (IDTA) zeigt vom 20. bis 24. April 2026 auf der Hannover Messe, wie die Asset Administration Shell (AAS) als standardisierter Digitaler Zwilling die Grundlage für einen interoperablen Datenaustausch in industriellen Ökosystemen bildet. Insgesamt 30 Exponate demonstrieren in der kommenden Woche verschiedenste Anwendungen des standardisierten Digitalen Zwillings. Der kostenfrei verfügbare AAS-Guide der IDTA bietet eine Übersicht über diese Exponate.

mehr lesen
Elektro- und Digitalindustrie: Auftragslage verbessert sich auch im Februar
Elektro- und Digitalindustrie: Auftragslage verbessert sich auch im Februar

Mit einem Plus von 1,8 % bei den Auftragseingängen gegenüber dem Vorjahr beschließt die deutsche Elektro- und Digitalindustrie den Februar 2026. Auch der nominale Umsatz der Branche entwickelt sich gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat mit einem Zuwachs von 1,3 % weiter positiv. Jedoch sank die um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland um 2,7 % gegenüber dem Februar 2025. Das Geschäftsklima bleibt verhalten optimistisch. Die Effekte des im März begonnenen Iran-Kriegs spiegeln sich in den aktuellen Zahlen noch nicht wider.

mehr lesen
Agile Robots übernimmt Automatisierungs-Sparte von thyssenkrupp
Agile Robots übernimmt Automatisierungs-Sparte von thyssenkrupp

Agile Robots hat Assets von thyssenkrupp Automation Engineering in Europa und Nordamerika übernommen. Die bereits im November 2025 angekündigte Transaktion stärkt die Position des Münchener Unternehmens im Bereich KI-gestützter Automatisierungslösungen und soll laut einer Pressemeldung den Zugang zu neuen Märkten sowie zu Partnerschaften mit OEMs erweitern.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03