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Ressourceneffizienz: Webtools des VDI ZRE zeigen Einparpotenziale auf

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Autor: Jonas Völker

Ressourceneffizienz: Webtools des VDI ZRE zeigen Einparpotenziale auf

Wie können Farben und Lacke steigenden Ansprüchen gerecht werden und gleichzeitig möglichst Ressourcen sparend hergestellt werden? Die neue Prozesskette „Herstellung von Farben und Lacken“ des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt online mögliche Technologien entlang des Herstellungsprozesses auf. Mit dem Ressourcencheck „Farben und Lacke“ können Unternehmen eigene Einsparpotenziale identifizieren.

Der Herstellungsprozess muss permanent überdacht werden, denn die technischen Möglichkeiten wie auch die Anforderungen an Farben und Lacke verändern sich: Die Verarbeitung erfolgt meist automatisiert, die Trocknungszeiten sollen möglichst gering sein und Lacke mit besonderen Eigenschaften sollen zu speziellen Einsatzgebieten passen. Darüber hinaus spielt ein effizienter Umgang mit Ressourcen eine wachsende Rolle. Die neuen Online-Tools des VDI ZRE geben Impulse, wie sich im Prozess Material und Energie sparen lassen. Vorgestellt werden unter anderem neueste Forschungsprojekte in der Produkt- und Verfahrensentwicklung.

Ansätze für Ressourceneffizienz

Potenzial, um Material und Energie zu sparen, besteht entlang des gesamten Herstellungsprozesses: Von der Entwicklung der Produktzusammensetzungen über einzelne Produktionsschritte bis hin zur Abfüllung. Ziele von Verbesserungen des Herstellungsverfahrens sind u.a., möglichst wenig Ausschuss zu produzieren, Abfall zu vermeiden oder Hilfsstoffe wie Lösungsmittel zurückzugewinnen.

Beispielsweise sind die Filmeigenschaften von Farben und Lacken in Bezug auf die Ressourceneffizienz ein entscheidender Faktor. Sie bestimmen im Wesentlichen mit, welche Eigenschaften das Beschichtungsmaterial auf der Oberfläche aufweist. Je länger die Schicht ihre Funktion erfüllt, desto weniger Material muss langfristig aufgewendet werden – z. B. für neue Lacke oder Reparaturen bzw. den Austausch der beschichteten Objekte.

Die häufig vorkommenden Reinigungsprozesse während der Produktion lassen sich mit verschiedenen Möglichkeiten wesentlich ressourcenschonender und wirtschaftlicher gestalten: Automatische Maschinen- und Behälterreinigung bei Farb- und Rezepturwechseln, gekapselte Reinigungsanlagen, Minimieren der Reinigung etc. Ein anderer Ansatz der Ressourcenschonung ist, fossil-basierte Rohstoffen durch biobasierte zu ersetzen.

Eigene Prozesse optimieren

In der Prozesskette werden zu jedem Schritt des Herstellungsprozesses verschiedene Technologien aufgezeigt, die zu einem möglichst sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Energie führen. Mit dem Ressourcencheck können Hersteller Einsparpotenziale für den eigenen Produktionsprozess identifizieren. Berücksichtigung finden dabei jeweils unterschiedliche Anwendungsgebiete von Farben und Lacken. Beide Tools sind kostenlos verfügbar unter www.ressource-deutschland.de sowie www.ressource-deutschland.de.

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