In seiner aktiven Zeit in der NAMUR hat Martin Polke sehr zur nationalen und internationalen Anerkennung der NAMUR als Anwenderverband von Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie beigetragen. Er initiierte die Neuordnung der Organisation und deren Arbeitskreise und setzte neue inhaltliche Impulse.
Dass eine ganzheitliche Betrachtungsweise der an der Automatisierung beteiligten Gewerke unabdingbar ist oder die Betrachtung der Information als Produktionsfaktor gehörten zu seinen frühen Erkenntnissen.
Begriffe wie Ebenenmodell und Phasenmodell, Lastenheft und Pflichtenheft, die unterschiedlichen Sichten auf ein Objekt und die Notwendigkeit der Informationsstrukturierung waren wichtige Teile seiner Botschaften. Damit hat Martin Polke die NAMUR in Struktur und Inhalten entscheidend geprägt.
Auch nach seiner Pensionierung besuchte er als gern gesehener Gast die jährlichen NAMURHauptsitzungen. So manch ein Kommentar aus dem Publikum stammte von ihm. Martin Polke hat seine Spuren nicht nur in der NAMUR hinterlassen. Auch als GMA-Vorsitzende und Professor an der RWTH Aachen hat er sich wesentliche Verdienste erworben, die unter anderem mit der Verleihung der Otto-Winkler-Ehrenmedaille des VDI gewürdigt wurden.
VDI-Richtlinie beschreibt Wege zur CO2-Gewinnung für eine postfossile Wirtschaft
Chemische Produkte und Kraftstoffe benötigen auch in Zukunft Kohlenstoff. Die Richtlinie VDI 4635 Blatt 3.2 „Power-to-X – CO2-Bereitstellung“ beschreibt den Stand der Technik zur Gewinnung von CO2 aus industriellen Abluftströmen und aus der Umgebungsluft.







