Darmstadt| Das Unternehmen Schenck Rotec hat den Fingerprint-Service für die Zustandsüberwachung und die vorbeugende Instandhaltung (protective maintenance) entwickelt.
Mit dem Servicetool lassen sich Fehler analysieren und beheben, ohne dass zusätzliche Messtechnik installiert werden muss.
Das spezifische Schwingungsbild einer Auswuchtmaschine setzt sich zusammen aus zahlreichen physikalischen Parametern verschiedener Bereiche wie etwa dem Drehzahlverhalten, der Umwuchtschwingung oder dem Umwuchtverlauf. Von jeder neuen Maschine zeichnen die Serviceingenieure von Schenck Rotec nun – vor der Auslieferung und im Moment der Erstinbetriebnahme – ihr erstes Schwingungsbild anlagenspezifisch auf. Dieser Fingerprint wird bei Schenck Rotec in Darmstadt archiviert. Er dient als Vergleichsbasis für die bei späteren Routinewartungen gemessenen Schwingungsbilder. Die Analyse der Maschinensignale und die Bewertung des jeweils aktuellen Schwingungsbildes erfolgen mit der vorhandenen CAB-Messtechnik und den Schwingungsaufnehmern der Maschine. Das bedeutet: Der Maschinenzustand kann ohne die Installation zusätzlicher Mess- und Analysetechnik beurteilt werden.
Die in regelmäßigen Zyklen bei der vorbeugenden Wartung gezogenen Fingerprints überspielt der Servicetechniker von Schenck RoTec an das Servicezentrum nach Darmstadt. Hier wird der aktuelle Wert vollautomatisch mit dem archivierten Ur-Fingerprint verglichen. Aus dem Ergebnis der Auswertung zieht der Servicetechniker Rückschlüsse auf den Zustand der Auswuchtmaschine. schenck-rotec.com
Safety: Neue VDI-Richtlinie reduziert Komplexität
Die Anforderungen an funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie gelten als komplex, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Mit der VDI/VDE 2180 Blatt 5 E liegt nun laut VDI ein Ansatz vor, der genau diese Hürde senkt. Die Richtlinie beschreibt ein kompaktes, leicht nachvollziehbares Vorgehen, das Unternehmen bei der Einhaltung von Störfall-, Betriebs- und Anlagenvorschriften unterstützt.






