Frankfurt am Main | Von Januar bis August 2013 ist die reale Produktion der Maschinenbauer um 3,3 Prozent zurückgegangen, das berichtet der Online-Nachrichtendienst deutsche-wirtschafts-nachrichten.de. Grund dafür sind die schwachen Produktionszahlen aus dem ersten Quartal dieses Jahres: Von Januar bis März verzeichnete die Branche ein Minus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Folgen der Finanzkrise sind noch nicht überwunden. Die internationale Nachfrage nach Investitionsgütern schwächelt“, sagt Thomas Lindner, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) in einer Mitteilung des Verbands.
„Unsere im Juli veröffentlichte Prognose von minus ein Prozent für das laufende Jahr können wir daher heute bekräftigen“, so Lindner. Einige Märkte seien jedoch dabei, sich zu erholen. „In unseren beiden größten Exportmärkten, China und den USA, hat sich die Konjunktur wieder gefestigt. Auch im krisengeschüttelten Europa scheint die rezessive Phase weitgehend abgeschlossen zu sein“, teilt der VDMA-Präsident mit.
Für das kommende Jahr rechnet der Verband mit steigenden Produktionszahlen in der Maschinenbauindustrie. „Wir rechnen 2014 mit einem Wachstum in der Größenordnung von real drei Prozent“, sagt Lindner. vdma.org deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.






