Hannover | Die nächste Bundesregierung müsse mit Weichenstellungen dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für den Maschinen- und Anlagenbau stimmen, forderte VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner bei einer Rede auf der EMO 2013 in Hannover. Eine der größten Sorgen, die die Unternehmen derzeit belasten, sei die Einführung einer Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe. „Eine Substanzbesteuerung untergräbt die Investitionsfähigkeit des industriellen Mittelstandes“, so Lindner.
Darüber hinaus fordert der Maschinenbau klare Rahmenbedingungen in der Energiepolitik und die Einführung einer allgemeinen steuerlichen Forschungsförderung, die allen Unternehmen offensteht. „Zu oft entscheiden über Fördermillionen in der Forschung Zufälligkeiten und Sachfremdes. Eine steuerliche Forschungsförderung würde helfen“, meint der VDMA-Präsident. vdma.org
Niedrigwasser am Rhein setzt Chemieproduktion unter Druck
Der niedrige Rheinpegel beeinträchtigt die Versorgung von Chemiestandorten mit Rohstoffen und Vorprodukten. Erste Produktionsanlagen waren zeitweise betroffen. Für die Prozessindustrie rücken damit neben alternativen Transportwegen auch Frühwarnsysteme und eine widerstandsfähige Produktionslogistik in den Fokus.






