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Open Innovation: Fraunhofer-Forscherin erhält Award für Dissertation

Stuttgart | Die Internationale Gesellschaft für professionelles Innovationsmanagement „ISPIM“ und das Verlagshaus John Wiley & Sons zeichnen die Doktorarbeit der Ingenieurin Dr. Sabine Brunswicker mit ihrem Best Dissertation Award aus. Dr. Sabine Brunswicker. Bild: Fraunhofer. Wie können Unternehmen externe Ressourcen für Innovationen und Technologiebeschaffung erfolgreich nutzen? Wie gelingt es, das Potenzial von neuen Ideen zu […]

von | 04.11.20

Stuttgart | Die Internationale Gesellschaft für professionelles Innovationsmanagement "ISPIM" und das Verlagshaus John Wiley & Sons zeichnen die Doktorarbeit der Ingenieurin Dr. Sabine Brunswicker mit ihrem Best Dissertation Award aus.
Dr. Sabine Brunswicker. Bild: Fraunhofer.
Wie können Unternehmen externe Ressourcen für Innovationen und Technologiebeschaffung erfolgreich nutzen? Wie gelingt es, das Potenzial von neuen Ideen zu testen, weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren, wenn dabei externe Partner im Spiel sind? Wie steuert man komplementäre Beziehungen zu Innovationspartnern? Und welche Risiken birgt Open Innovation? Die Antworten auf diese Fragen erforscht Dr. Sabine Brunswicker seit einigen Jahren am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Für ihre Dissertation »An Empirical Multivariate Examination of the Performance Impact of Open and Collaborative Innovation Strategies« wurde ihr nun auf der »ISPIM Conference« in Barcelona der »ISPIM Wiley Innovation Management Dissertation Award« verliehen. In ihrer Abhandlung zeigt sie erstmals den Einfluss unterschiedlich offener Innovationsmodelle auf die Innovationsleistung eines Unternehmens. Die wichtigsten Ergebnisse: Eine offene Strategie kann eine positive Wirkung haben, birgt aber auch Risiken, wenn nicht gleichzeitig neue Kompetenzen aufgebaut werden. Unternehmen sollten darauf achten, Open Innovation ausreichend in ihrer Gesamtstrategie zu verankern, Schnittstellen zum internen Innovationsprozess zu schaffen und den Erfolg mit Controlling-Prozessen messbar zu machen. Ganz wichtig ist auch der Umgang der Mitarbeiter mit den externen Partnern, also die kulturelle Ebene. Vertrauen spielt gerade im Mittelstand für die Steuerung und Koordination eine große Rolle. Laut Brunswicker lohnen sich Open-Innovation-Methoden vor allem für Branchen mit längeren Innovationszyklen und einer hohen Sicherheit für geistiges Eigentum.

Stuttgart | Die Internationale Gesellschaft für professionelles Innovationsmanagement „ISPIM“ und das Verlagshaus John Wiley & Sons zeichnen die Doktorarbeit der Ingenieurin Dr. Sabine Brunswicker mit ihrem Best Dissertation Award aus.

Dr. Sabine Brunswicker. Bild: Fraunhofer.

Wie können Unternehmen externe Ressourcen für Innovationen und Technologiebeschaffung erfolgreich nutzen? Wie gelingt es, das Potenzial von neuen Ideen zu testen, weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren, wenn dabei externe Partner im Spiel sind? Wie steuert man komplementäre Beziehungen zu Innovationspartnern? Und welche Risiken birgt Open Innovation?
Die Antworten auf diese Fragen erforscht Dr. Sabine Brunswicker seit einigen Jahren am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Für ihre Dissertation »An Empirical Multivariate Examination of the Performance Impact of Open and Collaborative Innovation Strategies« wurde ihr nun auf der »ISPIM Conference« in Barcelona der »ISPIM Wiley Innovation Management Dissertation Award« verliehen. In ihrer Abhandlung zeigt sie erstmals den Einfluss unterschiedlich offener Innovationsmodelle auf die Innovationsleistung eines Unternehmens.
Die wichtigsten Ergebnisse: Eine offene Strategie kann eine positive Wirkung haben, birgt aber auch Risiken, wenn nicht gleichzeitig neue Kompetenzen aufgebaut werden. Unternehmen sollten darauf achten, Open Innovation ausreichend in ihrer Gesamtstrategie zu verankern, Schnittstellen zum internen Innovationsprozess zu schaffen und den Erfolg mit Controlling-Prozessen messbar zu machen. Ganz wichtig ist auch der Umgang der Mitarbeiter mit den externen Partnern, also die kulturelle Ebene. Vertrauen spielt gerade im Mittelstand für die Steuerung und Koordination eine große Rolle. Laut Brunswicker lohnen sich Open-Innovation-Methoden vor allem für Branchen mit längeren Innovationszyklen und einer hohen Sicherheit für geistiges Eigentum.

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