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NRW fördert zwei Forschungsprojekte der FH Köln

Köln | Zwei Forschungsprojekte der Fachhochschule Köln haben in der Antragsrunde 2014 des Forschungsförderungsprogramms FH Struktur des NRW-Wirtschaftsministeriums den Zuschlag erhalten: Dabei entwickeln die Forscher eine intelligente Schadensvorhersage für industrielle Faserverbundkunststoffteile und suchen nach neuen Wirkstoffen aus dem Meer für die Rheumatherapie. Der Fokus des Forschungsprojekts Isafan liegt auf der Entwicklung neuer Methoden zur Online-Überwachung […]

von | 04.11.20

Köln | Zwei Forschungsprojekte der Fachhochschule Köln haben in der Antragsrunde 2014 des Forschungsförderungsprogramms FH Struktur des NRW-Wirtschaftsministeriums den Zuschlag erhalten: Dabei entwickeln die Forscher eine intelligente Schadensvorhersage für industrielle Faserverbundkunststoffteile und suchen nach neuen Wirkstoffen aus dem Meer für die Rheumatherapie. Der Fokus des Forschungsprojekts Isafan liegt auf der Entwicklung neuer Methoden zur Online-Überwachung von Faserverbundkunststoff-Bauteilen. Diese Werkstoffe werden in der Windkraft, der Automobilindustrie und im Flugzeugbau angewendet. Ihr entscheidender Vorteil ist: sie sind leicht. Dieses Potenzial kann aber nicht vollständig genutzt werden: Schäden am Material werden häufig nicht oder nur sehr aufwendig entdeckt. Um trotzdem eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, wird daher mehr Material verbaut, als für eine schlanke (und damit leichte) Konstruktion sinnvoll wäre. Die Wisseschaftler wollen daher statistische Methoden zur Schadensvorhersage entwickeln. Im Forschungsprojekt Neue Wirkstoffe aus dem Meer: Synthese und Charakterisierung bioaktiver Naturstoffe beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der marinen Naturstoffklasse der Pseudopterosine. Sie werden aus Weichkorallen gewonnen und wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und antimikrobiell. Problematisch ist allerdings die Gewinnung: Derzeit müssen dafür Korallenbestände aus 15-30 m Meerestiefe „geerntet“ werden. In diesem Projekt soll ein effizienter synthetischer Zugang zu Pseudopterosinen entwickelt werden. Das Landesprogramm des Wissenschaftsministeriums fördert den Aufbau langfristiger Forschungsstrukturen an Fachhochschulen über einen Zeitraum von zwei Jahren mit bis zu 240 000 Euro pro Projekt. Förderbedingung ist, dass disziplinen- und fachbereichsübergreifend zu besonders zukunftsrelevanten Fragestellungen geforscht wird. fh-koeln.de

Köln | Zwei Forschungsprojekte der Fachhochschule Köln haben in der Antragsrunde 2014 des Forschungsförderungsprogramms FH Struktur des NRW-Wirtschaftsministeriums den Zuschlag erhalten: Dabei entwickeln die Forscher eine intelligente Schadensvorhersage für industrielle Faserverbundkunststoffteile und suchen nach neuen Wirkstoffen aus dem Meer für die Rheumatherapie.
Der Fokus des Forschungsprojekts Isafan liegt auf der Entwicklung neuer Methoden zur Online-Überwachung von Faserverbundkunststoff-Bauteilen. Diese Werkstoffe werden in der Windkraft, der Automobilindustrie und im Flugzeugbau angewendet. Ihr entscheidender Vorteil ist: sie sind leicht. Dieses Potenzial kann aber nicht vollständig genutzt werden: Schäden am Material werden häufig nicht oder nur sehr aufwendig entdeckt. Um trotzdem eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, wird daher mehr Material verbaut, als für eine schlanke (und damit leichte) Konstruktion sinnvoll wäre. Die Wisseschaftler wollen daher statistische Methoden zur Schadensvorhersage entwickeln.
Im Forschungsprojekt Neue Wirkstoffe aus dem Meer: Synthese und Charakterisierung bioaktiver Naturstoffe beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der marinen Naturstoffklasse der Pseudopterosine. Sie werden aus Weichkorallen gewonnen und wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und antimikrobiell. Problematisch ist allerdings die Gewinnung: Derzeit müssen dafür Korallenbestände aus 15-30 m Meerestiefe „geerntet“ werden. In diesem Projekt soll ein effizienter synthetischer Zugang zu Pseudopterosinen entwickelt werden.
Das Landesprogramm des Wissenschaftsministeriums fördert den Aufbau langfristiger Forschungsstrukturen an Fachhochschulen über einen Zeitraum von zwei Jahren mit bis zu 240 000 Euro pro Projekt. Förderbedingung ist, dass disziplinen- und fachbereichsübergreifend zu besonders zukunftsrelevanten Fragestellungen geforscht wird. fh-koeln.de

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