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Industrie 4.0: Fabrik der Zukunft auf Forschungscampus

Die Firma Trumpf geht mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine fünfjährige strategische Kooperation ein. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung zu Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung zu verankern. Im so genannten „Trumpf Lab“ arbeiten Mitarbeiter beider Kooperationsparteien gemeinsam daran, innovative Lösungen für die Fertigungstechnik der Zukunft zu […]

von | 04.11.20

Die Firma Trumpf geht mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine fünfjährige strategische Kooperation ein. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung zu Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung zu verankern. Im so genannten „Trumpf Lab“ arbeiten Mitarbeiter beider Kooperationsparteien gemeinsam daran, innovative Lösungen für die Fertigungstechnik der Zukunft zu entwickeln. Öffentliche und privatwirtschaftliche Forschungsaktivitäten fördern
csm_2015_07_29_Kooperation_Trumpf_Bild_1_56540b3aae v.l.n.r.: Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, und Prof. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, beim symbolischen "Handshake". Quelle: Fraunhofer IPA, Fotograf: Clemens Hess.
Das Trumpf Lab ist Teil des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus, kurz S-TEC. Dieses neuartige Konzept eines kollaborativen Forschungscampus geht vom Fraunhofer IPA sowie der Universität Stuttgart und ihren angeschlossenen Instituten aus. Auch die weiteren Stuttgarter Fraunhofer-Institute sowie regionale und überregionale Industrieunternehmen gehören dem S-TEC an, der neben dem fertigungstechnisch ausgerichteten Trumpf Lab auch Initiativen wie die „Arena2036“ zum Thema Leichtbau hervorgebracht hat. „Wir bündeln mit diesen Initiativen öffentliche und privatwirtschaftliche Forschungsaktivitäten an einem Ort und greifen gezielt Themen mit starker gesellschaftspolitischer Relevanz auf“, erklärt Professor Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer IPA. „Dieses ,Industry-on-Campus-Konzept‘ ist eine Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsumgebung, in der innovative Lösungen greifbar gemacht werden. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Trumpf und bin optimistisch, dass die Resultate, die aus dieser Kooperation gewonnen werden, nicht nur für das Unternehmen selbst marktrelevant sind, sondern auch für andere Firmen aus anderen Branchen.“ Grundlagenforschung im Verbund Im neuen Trumpf Lab werden Mitarbeiter beider Projektpartner gemeinsam am Fraunhofer IPA Grundlagenforschung zum Thema Industrie 4.0 betreiben. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf zahlreiche Facetten der Fabrik der Zukunft. In ersten Startprojekten werden die Bereiche „Intralogistik“, „Serviceorientierte Maschine“ und „Selbststeuernde Produktion“ bearbeitet. Über die Laufzeit der Kooperation sollen sich die Inhalte weiterentwickeln, sodass regelmäßig neue Projektthemen hinzukommen. Die Erwartungen von Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, sind entsprechend hoch: „Wir versprechen uns viel von der Zusammenarbeit, da zwei unterschiedliche Perspektiven unter einem Dach vereint werden: Tiefe Kenntnisse über Kundenbedürfnisse, Technologien und Märkte in der Blechbearbeitung auf der Seite von Trumpf und der wissenschaftliche Ansatz sowie umfangreiche Erfahrungen aus vielen Industrieprojekten zu Industrie 4.0 auf Seiten des Fraunhofer IPA."

Die Firma Trumpf geht mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine fünfjährige strategische Kooperation ein.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung zu Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung zu verankern. Im so genannten „Trumpf Lab“ arbeiten Mitarbeiter beider Kooperationsparteien gemeinsam daran, innovative Lösungen für die Fertigungstechnik der Zukunft zu entwickeln.
Öffentliche und privatwirtschaftliche Forschungsaktivitäten fördern

csm_2015_07_29_Kooperation_Trumpf_Bild_1_56540b3aae v.l.n.r.: Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, und Prof. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, beim symbolischen „Handshake“. Quelle: Fraunhofer IPA, Fotograf: Clemens Hess.

Das Trumpf Lab ist Teil des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus, kurz S-TEC. Dieses neuartige Konzept eines kollaborativen Forschungscampus geht vom Fraunhofer IPA sowie der Universität Stuttgart und ihren angeschlossenen Instituten aus.
Auch die weiteren Stuttgarter Fraunhofer-Institute sowie regionale und überregionale Industrieunternehmen gehören dem S-TEC an, der neben dem fertigungstechnisch ausgerichteten Trumpf Lab auch Initiativen wie die „Arena2036“ zum Thema Leichtbau hervorgebracht hat.
„Wir bündeln mit diesen Initiativen öffentliche und privatwirtschaftliche Forschungsaktivitäten an einem Ort und greifen gezielt Themen mit starker gesellschaftspolitischer Relevanz auf“, erklärt Professor Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer IPA. „Dieses ,Industry-on-Campus-Konzept‘ ist eine Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsumgebung, in der innovative Lösungen greifbar gemacht werden. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Trumpf und bin optimistisch, dass die Resultate, die aus dieser Kooperation gewonnen werden, nicht nur für das Unternehmen selbst marktrelevant sind, sondern auch für andere Firmen aus anderen Branchen.“
Grundlagenforschung im Verbund
Im neuen Trumpf Lab werden Mitarbeiter beider Projektpartner gemeinsam am Fraunhofer IPA Grundlagenforschung zum Thema Industrie 4.0 betreiben.
Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf zahlreiche Facetten der Fabrik der Zukunft. In ersten Startprojekten werden die Bereiche „Intralogistik“, „Serviceorientierte Maschine“ und „Selbststeuernde Produktion“ bearbeitet. Über die Laufzeit der Kooperation sollen sich die Inhalte weiterentwickeln, sodass regelmäßig neue Projektthemen hinzukommen.
Die Erwartungen von Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, sind entsprechend hoch: „Wir versprechen uns viel von der Zusammenarbeit, da zwei unterschiedliche Perspektiven unter einem Dach vereint werden: Tiefe Kenntnisse über Kundenbedürfnisse, Technologien und Märkte in der Blechbearbeitung auf der Seite von Trumpf und der wissenschaftliche Ansatz sowie umfangreiche Erfahrungen aus vielen Industrieprojekten zu Industrie 4.0 auf Seiten des Fraunhofer IPA.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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