Generic filters
FS Logoi

Corona-Pandemie: Bayer will Impfstoff in Deutschland produzieren

Obowhl der mRNA-Impfstoff des deutsche Unternehmens CureVac noch nicht fertig entwickelt und zugelassen ist, wird schon über die Produktion gesprochen. Wenn es endlich soweit ist, will Bayer den Impfstoff produzieren, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilte.

von | 02.02.21

Obowhl der mRNA-Impfstoff des deutsche Unternehmens CureVac noch nicht fertig entwickelt und zugelassen ist, wird schon über die Produktion gesprochen. Wenn es endlich soweit ist, will Bayer den Impfstoff produzieren, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilte. In einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der CureVac NV, Franz-Werner Haas, sagte Stefan Oelrich, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Leiter der Division Pharmaceuticals: „In Gesprächen mit der Bundesregierung ist deutlich geworden, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen weiter erhöht werden muss. Das gilt insbesondere auch für potenzielle Varianten des SARS-CoV-2-Virus.  Vor diesem Hintergrund sollen auch die Produktionskapazitäten sowie die damit verbundene Fertigungskompetenz in Deutschland ausgebaut werden.“

Bayer unterstützte Entwicklung des Impfstoffs

Bayer hatte CureVac bereits bei der Entwicklung und Bereitstellung des Impfstoffkandidaten von CureVac sowie bei lokalen Aktivitäten mit Fachwissen und seiner Infrastruktur in Bereichen wie der operativen Studiendurchführung, bei regulatorischen Aufgaben, Aktivitäten in der Pharmakovigilanz, bei medizinischen Informationen und Lieferkettenleistungen unterstützt.

„Obwohl wir bislang noch keine Impfstoffe hergestellt haben, verfügen wir über ein starkes Know-how bei der Entwicklung von Biotech-Produkten, das wir einbringen werden. Seit der Bekanntgabe unserer Allianz zwischen Bayer und CureVac Anfang dieses Jahres haben wir sorgfältig geprüft, inwieweit wir einen zusätzlichen Beitrag auch zur Fertigung des Impfstoffs leisten können. Ich freue mich, heute mitteilen zu können, dass wir über die erforderlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, den mRNA-basierten Impfstoff von CureVac herstellen zu können“, erklärte Oelrich.

160 Millionen Impfstoffdosen in 2022

Bayer plant im Jahr 2022 weitere 160 Millionen Dosen des Impfstoffs von CureVac herzustellen und deren Versorgungsnetz sowie die Gesamtkapazität mithilfe des Fertigungsnetzwerks von Bayer weiter auszubauen. „Der erste Impfstoff aus dieser Erweiterung ist möglicherweise bereits Ende dieses Jahres verfügbar. Um dies zu erreichen, werden wir zügig unser eigenes Produktionsnetzwerk einschließlich unseres Standorts in Wuppertal aktivieren.“ Ob und wann es CureVac tatsächlich gelingt, einen wirksamen Impfstoff zu produzieren, ist offen. Das Unternehmen selbst rechnet mit einer Zulassung im zweiten Quartal dieses Jahres.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Jubiläum: VDI feiert 170. Geburtstag
Jubiläum: VDI feiert 170. Geburtstag

Vor 170 Jahren, am 12. Mai 1856, wurde der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Alexisbad gegründet. Seitdem hat sich viel getan: Der VDI ist heute mit 125.000 Mitgliedern die größte Community für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland.

mehr lesen
MTP: NAMUR veröffentlicht aktualisierte NE 200 zur Integration
MTP: NAMUR veröffentlicht aktualisierte NE 200 zur Integration

Die neue Auflage der NE 200 „Hybrid BATCH – MTP Integration in bestehende Batch-Systeme“ beschreibt systematisch, wie Process Equipment Assemblies (PEAs) mit MTP-Schnittstelle in klassische ISA-88-konforme Batchsysteme integriert werden können. Das Dokument richtet sich an Anlagenbetreiber, Batchsystem-Hersteller und Systemintegratoren und definiert, welche Engineering- und Laufzeitanforderungen auf Seiten des Batchsystems erfüllt sein müssen, ohne Eingriffe in die PEA selbst.

mehr lesen
VDI/VDE-GMA sucht Fachleute für Digitalisierung und Virtualisierung
VDI/VDE-GMA sucht Fachleute für Digitalisierung und Virtualisierung

Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik ruft Fachleute zur Mitarbeit im Fachbereich 3 „Digitalisierung und Virtualisierung“ auf. Der Fachbereich befasst sich mit Bausteinen für eine digitalisierte, flexible und ressourcenschonende Produktion. Im Mittelpunkt stehen unter anderem vernetzte Systeme, Datenschnittstellen, sichere Kommunikation, industrielle KI-Anwendungen und die Weiterentwicklung von Richtlinien für die Mess- und Automatisierungstechnik.

mehr lesen
IGR-Erfahrungsaustausch Technik 2026: KI-Einsatz in der Prozessindustrie im Fokus
IGR-Erfahrungsaustausch Technik 2026: KI-Einsatz in der Prozessindustrie im Fokus

Am 30. September und 1. Oktober 2026 findet im Bürgerhaus in Mörfelden/Walldorf der IGR-Erfahrungsaustausch Technik statt. Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz von der Pilotphase in die Produktion überführt werden kann. Im Mittelpunkt stehen resiliente Produktionsprozesse, ein gezielter Ressourceneinsatz sowie neue digitale Geschäftsmodelle. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03