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VDI gibt Tipps zum Thema Unternehmensresilienz

Der VDI hat eine umfassende Studie zur Unternehmensresilienz veröffentlicht. Diese führt als Ergebnis erstmals 130 Methoden zusammen, mit denen Unternehmen aus verschiedenen Branchen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Störereignissen stärken können. Die Studie wurde von der VDI Technologiezentrum GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt der VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME) und der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL) erstellt. Ereignisse wie […]

von | 18.06.25

Der VDI hat eine umfassende Studie zur Unternehmensresilienz veröffentlicht. Diese führt als Ergebnis erstmals 130 Methoden zusammen, mit denen Unternehmen aus verschiedenen Branchen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Störereignissen stärken können. Die Studie wurde von der VDI Technologiezentrum GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt der VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME) und der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL) erstellt.

Ereignisse wie die Corona-Pandemie, geopolitische Konflikte, Energieengpässe und gestörte Lieferkette zeigen: Unternehmen in Deutschland und Europa stehen vor der Herausforderung, sich in einer zunehmend unsicheren und komplexen Welt resilient aufzustellen. Der Rückzug oder die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland greift zu kurz – es braucht strukturierte Strategien zur Stärkung der unternehmerischen Widerstandskraft. „In diesen zunehmend unsicher werdenden Zeiten zeigt unsere Studie zur Unternehmensresilienz alle notwendigen Werkzeuge wie Rahmenmodelle, Leitfäden und Checklisten sowie über 130 Best-Practice-Beispiele, damit vor allem kleinere und mittlere Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen ihre eigenen Konzepte zur notwendigen Robustheit und Transformationsfähigkeit erarbeiten können“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Vorsitzender der VDI-GME.

Systematischer Überblick
Zentrales Ergebnis der Studie ist das „VDI-Kompendium zur Unternehmensresilienz“. Dieses beinhaltet einen umfassenden Kompass mit Ansätzen und Methoden, die systematisch zusammengeführt wurden. Diese Handlungshilfen sind unter anderem nach Branche, Lösungsansatz (z. B. Ressourceneffizienz, Diversifizierung, Digitalisierung) und Art der Hilfestellung (z. B. Leitfaden, Norm, Checkliste) kategorisiert – und damit unmittelbar anwendbar.

Empfohlene Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz:

  • Steigerung der Ressourceneffizienz
  • Aufbau alternativer Beschaffungs- und Absatzwege
  • Bildung von Pufferbeständen und Reserven
  • Optimierung von Arbeitsorganisation und Prozessen
  • Einsatz von Digitalisierung und Automatisierung

Darüber hinaus bietet die Studie praxisnahe Rahmenmodelle sowie wissenschaftlich fundierte Ansätze für resiliente Wertschöpfung.

Wichtiger Beitrag zur VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“

Die Veröffentlichung der Studie ist ein Baustein der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“. Der VDI leistet damit einen aktiven Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. „Unternehmensresilienz wird angesichts der zunehmend komplexen Wirtschaftslage und globalen Situation ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Das VDI-Kompendium zur Unternehmensresilienz gibt ihnen konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung an die Hand“, betont VDI-Direktor Adrian Willig.

Die komplette VDI-Studie Unternehmensresilienz steht hier zum Download zur Verfügung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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