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Software Defined Industry: ZVEI veröffentlicht Praxis-Leitfaden

Mit seinem neuen Whitepaper "Vom Automatisieren zum Agieren – Mit Agentic AI zur Software Defined Industry" legt der ZVEI-Fachverband Automation einen umfassenden Leitfaden für die nächste industrielle Entwicklungsstufe vor. Das Papier zeigt laut einer Pressemeldung, warum die Software Defined Industry (SDI) und agentenbasierte KI (Agentic AI) zum zentralen Paradigma einer zukunftsfähigen Produktion werden. Außerdem beleuchtet das Whitepaper, welche technologischen, organisatorischen und politischen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

von | 03.12.25

Das Whitepaper des ZVEI-Fachverbands Automation steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.
MangKangMangMee - stock-adobe.com

Mit seinem neuen Whitepaper „Vom Automatisieren zum Agieren – Mit Agentic AI zur Software Defined Industry“ legt der ZVEI-Fachverband Automation einen umfassenden Leitfaden für die nächste industrielle Entwicklungsstufe vor. Das Papier zeigt laut einer Pressemeldung, warum die Software Defined Industry (SDI) und agentenbasierte KI (Agentic AI) zum zentralen Paradigma einer zukunftsfähigen Produktion werden. Außerdem beleuchtet das Whitepaper, welche technologischen, organisatorischen und politischen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Software Defined Industry sichert Flexibilität, Produktivität und Resilienz

Das Papier beschreibt dabei einen bedeutsamen Wandel: Während Industrie 4.0 wichtige Grundlagen geschaffen hat, reichen klassische Automatisierungslogiken nicht mehr aus, um Flexibilität, Produktivität und Resilienz sicherzustellen. Die Software Defined Industry hingegen entkoppelt Produktionslogiken konsequent von der Hardware. Agentenbasierte KI ermöglicht autonome Entscheidungsvorbereitung, selbstkonfigurierende Anlagen und eine dynamische Orchestrierung komplexer Produktionssysteme.
Die drei Leitthesen des Whitepapers:

  • Industrie: Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung gelingen nur mit softwaredefinierten, KI-gestützten Produktionssystemen.
  • Gesellschaft: KI stärkt menschliche Fähigkeiten und macht technisches Wissen breiter zugänglich.
  • Politik: Offene Standards, pragmatische Regulierung und wettbewerbsfähige Energiepreise sichern technologische Souveränität.

Das Whitepaper stellt konkrete Anwendungsfälle vor

Das Whitepaper zeigt zudem konkrete Anwendungsfälle – von adaptiven Fertigungslinien über vorausschauende Wartung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen wie Production-as-a-Service – und formuliert klare Handlungsempfehlungen für Industrie, Politik und Gesellschaft. Damit liefert es einen strategischen Kompass für den Weg in eine resiliente und innovationsstarke Produktionszukunft.

Das Whitepaper kann kostenfrei auf der Website des ZVEI heruntergeladen werden:

Zum Download

Weitere Informationen gibt es unter www.zvei.org.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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