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OI4 Alliance: Führungswechsel und neue Impulse

Die Open Industry 4.0 Alliance (OI4 Alliance) stellt personelle und organisatorische Weichen für ihre weitere Entwicklung. Ab Juli 2026 übernimmt Michael Riester, Industrieexperte und seit vielen Jahren engagiertes Mitglied der OI4 Alliance, die Position des Managing Directors. Zugleich bedankt sich die OI4 bei ihrem bisherigen Managing Director Ekrem Yigitdöl für seinen langjährigen Einsatz und kündigt weitere Neuerungen innerhalb des Teams an.

von | 27.05.26

Hello & Goodbye: Ekrem Yigitdöl und Michael Riester
Quelle: OI4 Alliance
OI4 Alliance

Dank an Ekrem Yigitdöl für sein langjähriges Engagement

Nach mehreren Jahren erfolgreicher Aufbau- und Entwicklungsarbeit verlässt Ekrem Yigitdöl die OI4 Alliance auf eigenen Wunsch, um sich beruflich neu zu orientieren. Die Mitglieder und das gesamte Team danken ihm ausdrücklich für seinen kontinuierlichen, engagierten Einsatz und seine wichtige Rolle beim Aufbau und der Wachstumsgeschichte der Allianz.

Unter seiner Mitwirkung konnte sich die OI4 Alliance als starke Plattform für offene und interoperable Automatisierungslösungen etablieren.

„Ekrem Yigitdöl hat die Entwicklung der OI4 Alliance mit großem Engagement, hoher Kontinuität und einem ausgeprägten Verständnis für die Anforderungen der industriellen Automatisierung geprägt. Er war von Beginn an eine treibende Kraft innerhalb der Alliance und hat maßgeblich zum Aufbau unserer Community und Organisation beigetragen. Für seinen Einsatz und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute“, erklärt Dr. Christian Liedtke, President der OI4 Alliance.

Michael Riester übernimmt die Leitung der OI4 Alliance

Sein Nachfolger Michael Riester ist seit 2019 aktives Mitglied der OI4 Alliance und innerhalb der Community bestens bekannt.

Bereits an seinem ersten Arbeitstag bei Endress+Hauser nahm er an einem OI4-Hackathon teil und engagiert sich seitdem in der technischen und strategischen Weiterentwicklung der OI4 Alliance.

Technische Expertise und starke Verankerung in der Community

Als Co-Autor mehrerer OI4-Whitepaper rund um die Asset Administration Shell (AAS) gestaltete er wichtige Inhalte der Organisation mit. Darüber war er mitverantwortlich an der Entwicklung der OI4 Reference Architecture sowie der heutigen „Guardrails“ und leitete zahlreiche Arbeitsgruppen und Projekte.

Darunter: „Open Operator Cloud“, „Digital Twin Concept“, „Instrumentation Management“ sowie „Digital Quality Documents“.

Durch seine langjährige Industrieerfahrung, insbesondere in der Prozessindustrie bringt er ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der OI4 Alliance mit.

Kontinuität und neue Impulse für die industrielle Digitalisierung

Da Michael Riester direkt aus einem Mitgliedsunternehmen zur OI4 Alliance wechselt und die Organisation seit Jahren aktiv mitgestaltet, erfolgt die Übergabe nahtlos und läuft bereits seit einiger Zeit in enger Abstimmung.

„Die OI4 Alliance begleitet mich seit ihren Anfängen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen für offene, interoperable und praxisnahe Industrie-4.0-Lösungen geschaffen. Ich freue mich darauf, diese Entwicklung künftig in neuer Verantwortung weiter voranzutreiben und gemeinsam neue Impulse für die industrielle Digitalisierung zu setzen“, erklärt Michael Riester.

Mit seiner starken Verankerung in der Prozessindustrie setzt die OI4 Alliance zugleich einen wichtigen Fokus für die kommenden Monate. Bereits im Juni 2026 veranstaltet die Allianz das Innovation Event für die Prozessindustrie im Chempark Leverkusen, in dessen Vorbereitung sich Michael Riester bereits intensiv eingebracht hat.

Gleichzeitig bleibt die OI4 Alliance ihrer branchenübergreifenden Ausrichtung treu und wird auch die Anforderungen der diskreten Industrie weiterhin aktiv adressieren und vorantreiben.

Strategische Weiterentwicklung der OI4 Alliance

Die OI4 Alliance richtet sich strategisch neu aus und stellt ihre zukünftigen Aktivitäten noch stärker auf die zentralen Zukunftsthemen der industriellen Digitalisierung aus.

Im Fokus stehen dabei insbesondere offene und interoperable Industrie-4.0-Lösungen, neue Innovationsinitiativen sowie der gezielte Einsatz von Industrial AI zur intelligenten Vernetzung, Automatisierung und Optimierung industrieller Prozesse.

Mit dem planmäßigen Abschluss des Factory-X-Projekts entstehen zusätzliche Kapazitäten, um neue Technologiefelder zu erschließen und die strategische Weiterentwicklung der Alliance nachhaltig voranzutreiben.

Die Kombination aus offenen Standards, Datenökosystemen und Industrial-AI-Anwendungen bildet dabei einen wesentlichen Baustein für die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa.

Parallel dazu bezieht die OI4 Alliance neue Büroräume im Raum München. Damit schafft die OI4 Alliance die Grundlage für weiteres Wachstum, eine intensivere Zusammenarbeit mit Mitgliedern und Partnern sowie den Ausbau ihrer Rolle als zentrale Plattform für industrielle Innovation, Kollaboration und digitale Transformation.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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