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Neue Innovation Factory: Evonik will Time-to-Market verkürzen

Das Spezialchemieunternehmen Evonik Industries hat seine strategische Forschungseinheit neu organisiert. Mit der neu geschaffenen Evonik Innovation Factory etabliert das Unternehmen eine unternehmerisch ausgerichtete Entwicklungseinheit, die darauf abzielt, technologische Entwicklungen schneller in industrielle Anwendungen zu überführen. Die Einheit tritt die Nachfolge der bisherigen Forschungsorganisation Creavis an und soll Innovationen stärker auf Markt- und Anwendungsanforderungen ausrichten.

von | 31.03.26

Ziel der Neuausrichtung ist es, die Zeitspanne von der Entwicklung bis zur Markteinführung deutlich zu verkürzen.
Foto: Evonik

Das Spezialchemieunternehmen Evonik Industries hat seine strategische Forschungseinheit neu organisiert. Mit der neu geschaffenen Evonik Innovation Factory etabliert das Unternehmen eine unternehmerisch ausgerichtete Entwicklungseinheit, die darauf abzielt, technologische Entwicklungen schneller in industrielle Anwendungen zu überführen. Die Einheit tritt die Nachfolge der bisherigen Forschungsorganisation Creavis an und soll Innovationen stärker auf Markt- und Anwendungsanforderungen ausrichten.

Verkürzung der Time-to-Market ist das Ziel

Ziel der Neuausrichtung ist es, die Zeitspanne von der Entwicklung bis zur Markteinführung deutlich zu verkürzen. Nach Unternehmensangaben soll die Innovation Factory dazu beitragen, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Lösungen zu überführen und damit den industriellen Nutzen zu erhöhen.

Kern des Konzepts ist ein definierter Zeithorizont: Entwicklungsprogramme sollen im Durchschnitt innerhalb von fünf Jahren so weit gebracht werden, dass eine Überführung in die operativen Geschäftsbereiche möglich ist. Dabei setzt Evonik verstärkt auf die Kombination interner Kompetenzen mit externen Impulsen aus Wissenschaft, Start-ups und Industriepartnerschaften.

Die Innovation Factory ist Teil der globalen Forschungsstrategie

Inhaltlich konzentriert sich die Einheit auf bestehende Kompetenzfelder mit hohem Anwendungsbedarf. Dazu zählen unter anderem biobasierte Tenside wie Rhamnolipide, die bereits in Kosmetik- und Reinigungsprodukten eingesetzt werden, sowie neue Biopolymere als potenzielle Alternativen zu fossilen Rohstoffen. Darüber hinaus arbeitet Evonik an Anionen-Austausch-Membranen (AEM), die perspektivisch in der Wasserstoffwirtschaft eingesetzt werden könnten.

Die Innovation Factory ist Teil der globalen Forschungsstrategie des Unternehmens. Sie ist in internationale Innovationsnetzwerke eingebunden, unter anderem in den USA, Singapur und China, um Zugang zu Technologien, Fachkräften und Partnerschaften in wichtigen Märkten zu sichern.

Weitere Informationen gibt es unter www.evonik.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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