Einer der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen für Operational-Technology-(OT)-Umgebungen, Dragos, hat die Übernahme von Phosphorus bekannt gegeben. Mit der Akquisition erweitert Dragos seine Plattform, um die Milliarden vernetzter Geräte zu schützen, die in kritischen Infrastrukturen und anderen betrieblichen Netzwerken eingesetzt werden.
Betriebsumgebungen haben die traditionellen Grenzen der Operational Technology (OT) längst überschritten. Stromnetze, Pipelines, Fertigungsanlagen und Rechenzentren sind heute auf eine immer vielfältigere Mischung aus vernetzten Geräten und digitalen Systemen angewiesen. Sowohl klassische als auch nicht-traditionelle Assets sind fest in diese Umgebungen integriert. Diese erweiterte Betriebsumgebung – bestehend aus OT-Systemen und den Milliarden vernetzter Geräte, die die Arbeitsweise kritischer Infrastrukturen grundlegend verändert haben – wird als Extended Operational Technology (xOT) bezeichnet. Angreifer agieren bereits über die gesamte xOT-Landschaft hinweg. Um diese wirksam zu schützen, benötigen Verteidiger umfassendere Transparenz, tiefere Einblicke und stärkere Kontrollmöglichkeiten.
Die Übernahme von Phosphorus ist Teil der strategischen Ausrichtung von Dragos, die gesamte operative Umgebung so zu schützen, wie sie heute tatsächlich existiert und betrieben wird. Dragos bietet eine der umfassendsten OT-Cybersicherheitsplattformen der Branche. Durch die Integration von Phosphorus erweitert das Unternehmen seine Fähigkeiten zur Absicherung vernetzter Geräte über die gesamte xOT-Umgebung hinweg und ermöglicht dadurch eine tiefere Transparenz auf Geräteebene, automatisierte Maßnahmen zur Risikobehebung sowie eine kontinuierliche Reduzierung von Cyberrisiken.
„Die vernetzten Geräte, die man überall in kritischen Infrastrukturen findet, sind für die Cybersicherheitsprogramme, die die Betriebsumgebungen schützen, größtenteils unsichtbar“, erklärte Robert M. Lee, CEO und Mitgründer von Dragos. „Mit Phosphorus schließen wir diese Lücke und sichern die xOT – die gesamte Umgebung, die wirklich zählt.“
„Wir haben Phosphorus entwickelt, um das Problem der vernetzten Geräte zu lösen – die unverwalteten Geräte, die Standardzugangsdaten, die Firmware, die niemand aktualisiert hat. Gemeinsam mit Dragos können wir dies nun mit einer Tiefe und einem Umfang angehen, die zuvor nicht möglich waren. So sieht die nächste Generation der OT-Cybersicherheit aus“, sagte Sonu Shankar, Präsident und COO von Phosphorus.
Dragos-Kunden werden kurzfristig von einer erweiterten Asset-Transparenz und integrierten Informationen über ihre Geräte profitieren. In weiteren Schritten folgen automatisierte Behebungsprozesse sowie ein einheitliches Plattformerlebnis. Kunden von Phosphorus werden weiterhin uneingeschränkt unterstützt und erhalten im Zuge der Integration erweiterten Zugang zum Angebot von Dragos. Sonu Shankar wird das Phosphorus-Geschäft während der strukturierten, schrittweisen Integration als General Manager innerhalb von Dragos weiterführen.
Mit der Übernahme von Phosphorus schätzt Dragos sein adressierbares Gesamtmarktpotenzial auf mehr als 50 Milliarden US-Dollar.* Nach der Übernahme von Network Perception im Oktober 2024, stellt dies eine weitere Akquisition dar, durch die die Dragos-Plattform um erweiterte Transparenz für OT-Netzwerke, die Validierung von Netzwerksegmentierungen sowie Compliance-Funktionen ergänzt wird. Während Network Perception die Netzwerkarchitektur abbildet und absichert, sorgt Phosphorus für die Sicherheit der darauf betriebenen Geräte.







