Generic filters
FS Logoi
2 Min. Lesezeit

Donald Trump: Deutsche Wirtschaft rechnet mit Belastungen

Die deutsche Wirtschaft blickt mit Sorge auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump, der gestern seine zweite Amtszeit angetreten hat. 90 % aller deutschen Unternehmen importieren oder exportieren digitale Technologien oder Services – und diese Unternehmen rechnen mit teils massiven Belastungen für ihr Geschäft. 95 % von ihnen gehen davon aus, dass sich die Präsidentschaft Donald Trumps negativ für sie auswirken wird – 43 % rechnen mit „eher negativen“ und 52 % mit „sehr negativen“ Auswirkungen.

von | 21.01.25

Donald Trump wurde gestern als 47. US-Präsident vereidigt.
Foto: Library of Congress

Die deutsche Wirtschaft blickt mit Sorge auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump, der gestern seine zweite Amtszeit angetreten hat. 90 % aller deutschen Unternehmen importieren oder exportieren digitale Technologien oder Services – und diese Unternehmen rechnen mit teils massiven Belastungen für ihr Geschäft. 95 % von ihnen gehen davon aus, dass sich die Präsidentschaft Donald Trumps negativ für sie auswirken wird – 43 % rechnen mit „eher negativen“ und 52 % mit „sehr negativen“ Auswirkungen.

Vertrauen in die USA sinkt durch Amtsantritt von Donald Trump rapide

Nur jedes hundertste Unternehmen nimmt an, dass es keine Auswirkungen auf das eigene Geschäft gibt, mit positiven Effekten rechnet niemand. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 600 Unternehmen aller Branchen in Deutschland ab 20 Beschäftigten. Demnach sinkt auch das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in die USA insgesamt rapide: 60 % aller Unternehmen sehen ihr Vertrauen in die Vereinigten Staaten durch den Wahlsieg Donald Trumps „leicht geschwächt“, weitere 37 % sogar „erheblich geschwächt“.

Insbesondere für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft könnte die neue Verunsicherung Folgen haben. Denn ob Endgeräte wie Smartphones oder Laptops, Chips, Software oder Cloud-Services: 87 % der hiesigen Unternehmen importieren digitale Geräte oder beziehen digitale Dienstleistungen aus den Vereinigten Staaten. 81 % sehen sich sogar von diesen Importen abhängig, wie eine aktuelle Studie des Bitkom zum Thema „Digitale Souveränität“ ergeben hat.

Zweite Präsidentschaft von Trump erzeugt neue Herausforderungen

„Auch in Washington wird die Suppe nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Dennoch blicken die Unternehmen mit berechtigter Sorge auf die zweite Präsidentschaft Donald Trumps. Klar ist: Die deutsche Wirtschaft steht vor zusätzlichen Herausforderungen. Diese Herausforderungen müssen wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern angehen“, kommentiert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

„Deutschland und seine Unternehmen müssen sich stärker, resilienter und chancenorientierter aufstellen. Eine starke, experimentier- und innovationsfreudige Wirtschaft bildet die Grundlage staatlicher Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalts.“ Mit Blick auf die Bundestagswahl am 23. Februar fordert Bitkom deshalb einen Neustart für Deutschland mit klarem Fokus auf Digitalisierung, getrieben durch ein echtes Digitalministerium. Die Wirtschaft müsse entlastet, Überregulierung und bürokratische Hürden müssten abgebaut werden.

Wintergerst: „Deutschland und Europa müssen ihre Fähigkeiten in digitalen Schlüsseltechnologien massiv weiterentwickeln und die eigene digitale Souveränität stärken – das gilt mit der Amtsübernahme Donald Trumps mehr denn je.“

Weitere Informationen gibt es unter www.bitkom.org.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

KommA 2026: KI und neue Mobilfunkstandards im Fokus
KommA 2026: KI und neue Mobilfunkstandards im Fokus

Wie verändern KI, neue Mobilfunkstandards und zunehmende Vernetzung die industrielle Kommunikation? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die KommA 2026 am 10. November auf dem Innovation Campus Lemgo. Das Jahreskolloquium bringt Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammen.

mehr lesen
SECURITY UNTER KONTROLLE 2027: Einreichungsfrist endet am 15. September
SECURITY UNTER KONTROLLE 2027: Einreichungsfrist endet am 15. September

Der Kongress „Security unter Kontrolle“ ruft Fachleute aus Automatisierung, Industrie, Forschung und Behörden zur Beitragseinreichung auf. Gesucht werden vor allem praxisnahe Lösungsansätze für reale Herausforderungen der industriellen Security. Wer auf die Bühne will, hat nur noch bis kommenden Dienstag Zeit. Für die Bewerbung genügt eine halbe Seite Text.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03