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Datenraum Industrie 4.0: ein weltweit vernetztes Produktionsökosystem

Die Plattform Industrie 4.0 lädt in ihrem neuen Positionspapier „Der Datenraum Industrie 4.0“ dazu ein, die digitalen Ökosysteme von morgen zu gestalten. Im Zeitalter der Digitalisierung hängt die datenbasierte Wertschöpfung von globalen Datenräumen ab, die Datenhoheit, -sicherheit und -integrität gewährleisten. Die Plattform Industrie 4.0 treibt die Schaffung des Datenraums Industrie 4.0 voran: ein Datenraum, der […]

von | 15.12.21

PlattformIndustre4.0 Datenraum

Die Plattform Industrie 4.0 lädt in ihrem neuen Positionspapier „Der Datenraum Industrie 4.0“ dazu ein, die digitalen Ökosysteme von morgen zu gestalten. Im Zeitalter der Digitalisierung hängt die datenbasierte Wertschöpfung von globalen Datenräumen ab, die Datenhoheit, -sicherheit und -integrität gewährleisten. Die Plattform Industrie 4.0 treibt die Schaffung des Datenraums Industrie 4.0 voran: ein Datenraum, der die zukünftige Wertschöpfung in der industriellen Fertigung und Produktion beschleunigt.

Hochkomplexes und weltweit vernetztes Produktionsökosystem

Geschäftlicher Mehrwert in der Produktions- und Fertigungsindustrie wird heutzutage im Kontext eines globalen Produktionswertnetzwerks generiert. Dieses Netzwerk basiert auf einzelnen bi- und multilateralen Geschäftsbeziehungen zwischen Organisationen in einem  Produktionsökosystem, das hochkomplex und weltweit vernetzt ist und zahlreiche Akteure und Interessengruppen (z. B. OEMs, Lieferanten, Dienstleister usw.) umfasst. Sie kooperieren über verschiedene Regionen, Märkte und zunehmend auch Branchen hinweg.

Flexible Produktionswertschöpfungsketten werden innerhalb des Produktionswertnetzwerks dynamisch auf der Grundlage bilateraler Vereinbarungen aufgebaut, um bestimmte Geschäftsziele zu erreichen. Dieser bilaterale Charakter behindert jedoch die integrative Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder entlang der gesamten end-2-end Wertschöpfungskette. Er genügt den Anforderungen moderner Geschäftsbeziehungen und Regularien nicht mehr. Beispiele, die von vollständiger digitaler Transparenz und einem integriertem „souveränen Datenfluss“ innerhalb des gesamten Datenökosystems abhängen, sind Anwendungsfälle mit hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Sie haben einen starken Fokus auf vollständige digitale Transparenz und integriertem Datenfluss innerhalb des gesamten Datenökosystems. Zum Beispiel:

  • effiziente Rückverfolgbarkeit der Lieferkette und Qualitätsmanagement,
  • modulare Produktion und Fertigung als Dienstleistung oder
  • eine nachhaltige, CO2-neutrale Kreislaufwirtschaft.

Paradigmenwechsel in globalen Produktionsökosystemen notwendig

Für die Realisierung dieser Anwendungsfälle ist ein grundlegender Paradigmenwechsel im globalen Produktionsökosystem erforderlich: um zukünftige Geschäftsanforderungen zu befriedigen, müssen Organisationen ihre Geschäftsbeziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbessern. In vielen Fällen beschränken sich diese Geschäftsbeziehungen bisher auf einzelne „First-Tier-Beziehungen“
entlang der Wertschöpfungskette der Produktion. Stattdessen ist eine multilaterale Zusammenarbeit erforderlich, die einen umfassenden Datenaustausch in einem vollständig interoperablen und souveränen datenorientierten Ökosystem ermöglicht: der Datenraum Industrie 4.0.

Das vollständige Positionspapier „Der Datenraum Industrie 4.0“ steht zum kostenfreien Download bereit.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Im Zeitalter der Digitalisierung hängt die datenbasierte Wertschöpfung von globalen Datenräumen ab, die Datenhoheit, -sicherheit und -integrität gewährleisten. Foto: your123 - stock-adobe.com

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