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Bundeshaushalt: ZVEI begrüßt die Einigung und fordert konkrete Schritte

Der ZVEI hat in einer Stellungnahme die Einigung beim Bundeshaushalt wohlwollend kommentiert. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, machte in einer Pressemitteilung des Verbands allerdings deutlich, dass den Ankündigungen jetzt auch schnell konkrete Maßnahmen folgen müssen. Die Einigung beim Bundeshaushalt stimme den Verband zwar optimistisch, vor allem die Flexibilisierung des Stromverbrauchs müsse nun in die Realität […]

von | 08.07.24

Der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Wolfgang Weber, fordert von der Bundesregierung nach der Einigung beim Bundeshaushalt konkrete Maßnahmen.
Foto: ZVEI

Der ZVEI hat in einer Stellungnahme die Einigung beim Bundeshaushalt wohlwollend kommentiert. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, machte in einer Pressemitteilung des Verbands allerdings deutlich, dass den Ankündigungen jetzt auch schnell konkrete Maßnahmen folgen müssen. Die Einigung beim Bundeshaushalt stimme den Verband zwar optimistisch, vor allem die Flexibilisierung des Stromverbrauchs müsse nun in die Realität umgesetzt werden.

„Die Einigung beim Bundeshaushalt 2025 stimmt optimistisch. Die Bundesregierung lässt erkennen, dass die großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gezielt aus der politischen Mitte heraus adressiert werden können. Ein wichtiger Baustein hierfür sind die nunmehr beabsichtigten Wachstumsimpulse für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort”, sagte Weber in einer Pressemeldung.

Der Einigung zum Bundeshaushalt müssen konkrete Maßnahmen folgen

Die Richtung der angekündigten Maßnahmen stimme in der Summe. Entscheidend sei jedoch, dass die Ankündigungen schnell in konkrete Maßnahmen umgesetzt würden. Das treffe insbesondere auf die Strompreise zu, die weiterhin zu hoch seien und Unternehmen sowie Verbraucher und Verbraucherinnen stark belasten und die Klimatransformation ausbremsten. Wichtig sei deshalb, dass die Netzkosten und Netzentgelte gesenkt werden. Hierfür biete sich ein Bündel an Maßnahmen an, die in Teilen sogar kurzfristig schon eine große Wirkung erzielen können.

„In den Fokus rücken sollte die in der Haushaltseinigung erwähnte Flexibilisierung des Stromverbrauchs. Die Einführung flexibler Netzentgelte muss schnell kommen. Flexible Verbraucher können nachweislich einen eminent wichtigen Beitrag für Versorgungssicherheit und Kostenreduktion leisten. Abhängig vom Anwendungsfall könnten die Stromsystemkosten um bis zu 70 & sinken”, so Weber weiter.

Auch gelte es in weiteren Schritten, nach der Senkung der Stromsteuer für Industriebetriebe, eine Senkung für alle Verbrauchergruppen vorzubereiten. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des bereits bestehenden Fach- und Arbeitskräftemangels sei es zudem positiv, dass die Bundesregierung wichtige Impulse für Menschen setzt, die mehr oder länger arbeiten möchten. Die gefundenen Leistungsanreize passten für den Verband.

Weitere Informationen gibt es unter www.zvei.org.

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