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Automatisierung braucht enge Zusammenarbeit mit Führungskräften

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Autor: Jana Kötter

Automatisierung braucht enge Zusammenarbeit mit Führungskräften
Um in Unternehmen intelligente Automatisierung erfolgreich einzusetzen, müssen Führungskräfte und Fachabteilungen eng eingebunden werden.

Um in Unternehmen intelligente Automatisierung erfolgreich einzusetzen, müssen Führungskräfte und Fachabteilungen eng eingebunden werden, so das zentrale Ergebnis einer Studie von Pegasystems, Anbieter von strategischen Software-Lösungen für Vertrieb, Marketing, Service und Operation. Die Zusammenarbeit aller Parteien ist eine wichtige Voraussetzung für die Transformation von Unternehmen hin zu Automatisierungs-Leadern. Hier kommen drei Erfolgskriterien für diese Entwicklung:.

  1. Breite Zustimmung der Geschäftsführung sichern: Die überwiegende Mehrheit der Implementierungen intelligenter Automatisierung (81 %) liegt in den Händen von gerade einmal einer C-Level-Führungskraft. Damit, so die Studie, erreichen die Projekte nicht das volle Potenzial, von dem weitere 18 % der Befragten sprachen: Sie berichteten von einer durchgängigen Zustimmung der Führungsebene zu solchen Projekten. Durch die breite Unterstützung kam es auch zu einer besseren Zusammenarbeit von geschäftlichen und technischen Ebenen im Unternehmen. Zudem gehören abteilungsübergreifende Strategien, eine stärkere Governance sowie eine größere Vielfalt an Plattformen für neue Anwendungen zu den Ergebnissen der unternehmensweiten Kooperationen. Selbst die rein technische Seite der Projekte gewinnt durch die Unterstützung von Führungskräften: 72 % der Befragten führen Low-Code-Projekte durch, die die Entscheider wahlweise als „intelligent“ oder „ausgereift“ bezeichneten. Leitet ausschließlich der CTO solche Projekte, fällen dieses Urteil nur noch 51 %. Ist der CEO alleine dafür verantwortlich, bewerten 48 % der Unternehmen das Ergebnis als „integriert“ und damit noch einigermaßen positiv.
  2. Multidisziplinäre Geschäftsbereiche einbinden: Die Einbeziehung möglichst vieler Mitglieder der C-Ebene reicht für erfolgreiche Automatisierungsprojekte aber noch nicht aus. Die Studie zeigt auch, dass die Integration multidisziplinärer Geschäftsbereiche und der IT wichtig für eine erfolgreiche Transformation ist. 53 % der Unternehmen – genau die, die diese Voraussetzungen erfüllen –, berichteten von einer umfassenden Zusammenarbeit bei der Entwicklung ihrer Automatisierungslösung, die über alle Geschäftsfunktionen reicht. Das Ergebnis: Die Anwendungen funktionieren auch für alle, nicht nur für einzelne Abteilungen. Von den Unternehmen, die nur einen einzigen C-Level-Verantwortlichen ins Rennen schicken, berichteten dagegen nur 24 % von ähnlichen Erfolgen.
  3. Starkes Governance-Framework implementieren: Ein solches Framework definiert Rollen und Regeln in Automatisierungsprojekten, um auf Herausforderungen und Veränderungen zeitnah, kontrolliert und transparent reagieren zu können. Fehlen diese Regeln, kann es beispielsweise zu einer unzureichenden Einbindung der Stakeholder kommen, einem schlechten Management von Veränderungen oder zu Verzögerungen bei der Entscheidungsfindung. Allerdings konnten nur 30 % der für die Pegasystems-Studie befragten Entscheider eine formale Governance-Struktur für ihre intelligenten Automatisierungsprojekte vorweisen. Und auch dieser Fakt unterstreicht, warum die breite Einbeziehung der C-Ebene wichtig ist: Fast die Hälfte der Projekte (49 %), die von der gesamten Geschäftsleitung vorangetrieben werden, verfügen über formale Governance-Strukturen. Bei nur vom CEO getriebenen Projekten sind das lediglich 26 %, und wenn der CTO die Projektverantwortung alleine trägt, nur 24 %.

„Die Welt der intelligenten Automatisierung wächst rasant“, kommentiert Florian Weber, Principal Solutions Consultant bei Pegasystems. „Die Chancen, die sich durch neue Datenströme, Low-Code-Technologien und die ständig wachsenden Möglichkeiten der Kundenansprache ergeben, machen es aber zwingend erforderlich, dass sich Unternehmen auf allen Ebenen engagieren. Nur dann werden sie in der Lage sein, die Vorteile intelligenter Automatisierung nutzen zu können.“

Zur Studie gelangen Sie hier.

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