Im Zuge der Realisierung von Industrie 4.0, der Entstehung von dynamischen digitalen Ökosystemen und des Einsatzes der dafür notwendigen Schlüsseltechnologien werden nicht nur Potenziale zur Optimierung bestehender Fertigungsroutinen und -prozesse geschaffen. Vielmehr bestehen auch Chancen für die Fortentwicklung methodischer Ansätze zur gezielten Implementierung von Industrie 4.0. Begleitet werden müssen diese Veränderungen durch eine soziotechnische Gestaltung der Systeme und durch die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Basierend auf dem Status Quo der Umsetzung leitet der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 Forschungsbedarfe in vier Themenfeldern ab: Diese umfassen technische, ökonomische, entwicklungsmethodische und soziale / rechtliche Themen. Diese Impulse richten sich an Politik, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Sie zeigen Richtungen auf, wo in Zukunft Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten gezielt betrieben und in die Anwendung transferiert werden müssen, um Industrie 4.0-Ansätze erfolgreich zu implementieren – in großen wie in kleinen Unternehmen.
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Elektro- und Digitalindustrie: Auftragslage verbessert sich auch im Februar
Mit einem Plus von 1,8 % bei den Auftragseingängen gegenüber dem Vorjahr beschließt die deutsche Elektro- und Digitalindustrie den Februar 2026. Auch der nominale Umsatz der Branche entwickelt sich gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat mit einem Zuwachs von 1,3 % weiter positiv. Jedoch sank die um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland um 2,7 % gegenüber dem Februar 2025. Das Geschäftsklima bleibt verhalten optimistisch. Die Effekte des im März begonnenen Iran-Kriegs spiegeln sich in den aktuellen Zahlen noch nicht wider.







