Kern der zeitlich nicht befristeten Zusammenarbeit ist die gemeinsame Weiterentwicklung einer IIoT-Plattform für die digital unterstützte Prozessoptimierung und Anlagensteuerung für mittelständische Industriebetriebe innerhalb und außerhalb des Industrieparks in der Metropolregion Rhein-Main. Die 100%igen Tochtergesellschaften von SAMSON und InfraServ Wiesbaden, UBIX und GES Systemhaus, sind beide im Bereich der Anlagenautomatisierung tätig. Das Gemeinschaftsprojekt zielt darauf ab, zukünftig die Instandhaltung von Anlagen über intelligente Datenauswertungen zu verbessern (Smart Maintenance).
Partnerschaft soll Synergien bringen
Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT, sagt: „Unsere Kompetenz für intelligente, vernetzte Ventiltechnik, flexible Produktionsprozesse und anspruchsvolle Applikationen werden durch unseren neuen Partner gestärkt.“ Peter Bartholomäus, Vorsitzender der Geschäftsleitung InfraServ Wiesbaden, sagt: „Intelligente Automatisierungs-, Prozesssteuerungs- und Fertigungstechnologien in Verbindung mit der rechnergestützten Analyse großer Datenmengen und vernetzten Infrastrukturen bieten große Chancen, die eigene Marktposition langfristig zu stärken.“
KI und Machine-Learning sollen Instandhaltung verbessern
Im Ergebnis entstehen „digitale Zwillinge“, mit denen Simulationen von Anlagensteuerungen, Analysen von Energie- oder Warenflüssen (sogenannte Werteflüsse) und Prozesse für eine intelligente (smarte), vorausschauende (predictive) und mobile Instandhaltung von Anlagen und Geräten ermöglicht werden. In einem weiteren Schritt können diese Prozesse durch die breitere Vernetzung diverser Geräte und Anlagen und mit Hilfe von spezieller KI-Software (Künstliche Intelligenz) per Big-Data-Analysen oder Machine-Learning weiter verbessert werden.
Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.







