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Digitalisierungs-Studie: Veraltete Technologien erschweren den Wandel

Die Digitale Transformation setzt die richtige Technologie voraus. Das stellt die Verantwortlichen vor eine fast unüberwindbare Aufgabe, wie eine aktuelle Studie des Datenbank-Pioniers Couchbase ergeben hat. Vor allem veraltete Datenbanken sind ein Hindernis auf dem Weg zur Digitalen Transformation.

von | 04.11.20

Die große Mehrheit der Befragten (83%) steht vor großen Herausforderungen bei der Umsetzung neuer digitaler Projekte. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, für die unter anderem die Digital-Transformation-Verantwortlichen in 100 Unternehmen aus Deutschland befragt wurden. Demnach sagen 60%, dass die Einführung der richtigen Technologien für die Digitale Transformation eine fast unüberwindbare Hürde sein kann, während 78% die Ambitionen für neue IoT- oder mobile Anwendungen aufgrund der Komplexität bei der Nutzung von Daten zurückschrauben mussten. Gleichzeitig wissen die befragten Unternehmen, dass sie diese Hürden nehmen müssen: Immerhin sind 88% bereits über die Planungsphase hinaus und arbeiten aktiv an der Realisierung von Digital-Transformation-Projekten.
Veraltete Datenbanktechnologien
Vor diesem Hintergrund haben die Verantwortlichen nach wie vor mit veralteten Datenbanktechnologien zu kämpfen. Etwa die Hälfte (51%) sagt, dass das IT-Team aufgrund von Legacy-Systemen unnötig Zeit für die Arbeit an Digital-Transformation-Projekten braucht. Die weiteren Ergebnisse im Überblick:
90% der Unternehmen setzen nach wie vor auf relationale Legacy-Datenbanktechnologie
84% planen aber, ihre Abhängigkeit von relationalen Datenbanken zu reduzieren
Die Mehrheit (77%) derjenigen, die sich auf ältere Datenbanken verlassen, gab an, dass diese die Fähigkeit des Unternehmens, digitale Transformationsprojekte durchzuführen, einschränken
Gleichzeitig kommen 75% langsamer voran als geplant, weil sie bei kritischen Anwendungen stark auf Legacy-Datenbanken angewiesen sind.
Relationalen Datenbanken verhaftet
Die Studie zeigt, dass Unternehmen noch stark in ihren relationalen Datenbanken verhaftet sind. So gaben 32% der Befragten an, dass sie trotz moderner Alternativen weiterhin die alten Systeme nutzen, weil ihre IT-Architektur um die Datenbank herum aufgebaut ist. 25% wollen ihre Mitarbeiter nicht um- oder weiterbilden, nachdem sie bereits erhebliche Investitionen getätigt haben. Für 36% wiederum ist der Aufwand, ihre relationalen Datenbanken zu ersetzen, zu groß. Hinzu kommt das Problem einer immer größer und komplexer werdenden Datenbankarchitektur: 57% der Unternehmen haben mehr Datenbanken im Einsatz als eigentlich notwendig.
Am häufigsten wird die Datenbankinfrastruktur über eine Private Cloud bereitgestellt (50%) – dicht gefolgt von Hybrid-Cloud (45%), On-Premises (38%) und Public Cloud (30%). 36% der Befragten in Deutschland beziehen zudem Database-as-a-Service. Den größten Einfluss auf die Digitale Transformation haben Künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Big Data Analytics und mobile Applikationen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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