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Bosch und IBM starten Kooperation für IoT und Industrie 4.0

IBM und Bosch haben ihre Zusammenarbeit im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und Industrie 4.0 angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist es, Kunden Software-basierte Services der Bosch IoT Suite über die auf offenen Standards basierenden Plattformen IBM Bluemix und IBM Watson IoT Platform zur Verfügung zu stellen. Damit können Millionen von vernetzten IoT-Geräten effizient aktualisiert werden.

von | 04.11.20

Bis zum Jahr 2020 werden geschätzt 20,8 Milliarden vernetzte Geräte im Einsatz sein (Quelle: Gartner). Kunden erwarten, dass diese Geräte jederzeit über neueste Funktionen und aktuelle Leistungssteigerungen verfügen. Bosch führt nun den „Bosch IoT Rollouts“-Service für professionelles Gerätemanagement und Cloud-basierte Software-Updates auf Bluemix und der IBM Watson IoT Platform ein. Kunden beider Unternehmen haben damit über die IBM Cloud Zugriff auf „Bosch IoT Rollouts“ und profitieren gleichzeitig von Skalierbarkeit, Flexibilität, Datenschutz und Sicherheit. Diese sind wichtige Merkmale, die für Updates vernetzter Geräte sowie für die weitere erfolgreiche Entwicklung von IoT und Industrie 4.0 von entscheidender Bedeutung sind.
Entwicklung von IoT-Lösungen wird einfacher und schneller
„Das Internet der Dinge verändert sich selbst und alles um uns herum – im Berufs- und Privatleben. Es werden nur diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die fähig sind, in Ökosystemen zusammenzuarbeiten“, so Dr. Rainer Kallenbach, CEO von Bosch Software Innovations.
„Nur neue Ökosysteme schaffen die strategische Grundlage für offene Plattformen und Interoperabilität. Gemeinsam mit IBM werden wir die Entwicklung neuer IoT-Lösungen für unsere Kunden einfacher und schneller machen.“ Bosch wird seine Bosch IoT Suite-Services nun auch auf IBM Bluemix und der Watson IoT Platform anbieten. Das dient unter anderem der kundenspezifischen Anwendungsentwicklung und Laufzeitzwecken. Entwickler von IoT-Lösungen profitieren darüber hinaus von der nahtlosen Integration der Watson-IoT-Funktionalitäten von IBM.
„In den kommenden Jahren wird das Internet der Dinge zur größten Datenquelle der Welt werden. Milliarden vernetzter Geräte werden dann in permanenten Informationsströmen Auskunft zu ihrem aktuellen Status, ihrem Standort und ihrer Funktionstüchtigkeit geben“, sagt Harriet Green, General Manager, IBM Watson IoT, Cognitive Engagement and Education.
„Wir freuen uns, den Kunden in Zusammenarbeit mit Bosch innovative Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie personalisierte Services und Erlebnisse für vernetzte Geräte entwickeln können.“ So können beispielsweise Automobilhersteller ihre Software-Updates für Millionen von Fahrzeugen im Voraus planen und sicher und effizient organisieren, ohne dass die Fahrzeuge dazu in die Werkstatt müssen. Ein Hausgerätehersteller kann Remote-Updates an Tausende von Waschmaschinen und Trockner schicken. Dadurch erhält jeder Kunde Zugang zu aktuellen Updates. Diese Updates wiederum Zugang ermöglichen hilfreiche neue Services wie beispielsweise die automatische Nachbestellung von Waschmittel.
IBM und Bosch glauben daran, dass das Internet der Dinge mithilfe offener Standards und Open Source erfolgreich sein wird. In diesem Sinne werden beide Unternehmen sich auch künftig aktiv in der Eclipse Foundation und dem IIC (Industrial Internet Consortium) engagieren, um die Verbreitung des Internets der Dinge in wichtigen Bereichen zu fördern.

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