ABB hat darüber hinaus die Option, die verbleibenden Anteile der Sparte innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Transaktion ebenfalls zu verkaufen. Die Erlöse will ABB laut einer Pressemeldung an die Aktionäre des Unternehmens ausschütten.
Weitere 500 Millionen Dollar will ABB künftig einsparen, indem den einzelnen Divisionen mehr Eigenständigkeit zugestanden und die Verwaltung weiter abgespeckt wird.
Der ABB-Investor und Großaktionär Cevian zeigt sich angesichts der geplanten Abspaltung der Stromnetz-Sparte und des Umbaus des Konzerns zufrieden. „Die angekündigten Maßnahmen sind die richtigen Schritte in der Entwicklung von ABB, sie stärken die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft“, erklärte Cevian-Co-Gründer Lars Förberg am Montag. „Wir unterstützen die von Verwaltungsrat und Management eingeschlagene strategische Richtung voll und ganz.“
Wie das Handelsblatt berichtet, habe Cevian bereits seit Jahren den Verkauf der Stromnetzsparte gefordert. Der Investor hält rund fünf Prozent der ABB-Anteile.
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.







