Die Umsetzung des Projekts übernimmt die Konzerntochter Bilfinger GreyLogix, die zum Geschäftsfeld Engineering & Technologies gehört. Der Spezialist für Prozessleittechnik ist auch in der Betriebsphase der Gas-Pipeline Nord Stream federführend beteiligt. Das Unternehmen hat sich insbesondere in der Öl- und Gasbranche in den vergangenen Jahren eine international führende Position erarbeitet.
Tom Blades, CEO Bilfinger erklärte in einer Pressemeldung: „Der Auftrag umfasst ein breites Spektrum an Leistungen, bei denen wir über herausragende Kompetenzen verfügen: von Überwachungs-, Kontroll- und Steuerungssystemen über Sicherheitstechnologien bis hin zu Feuer- und Gas-Systemen. Wir bringen in dem Projekt auch unser Technologie-Know-how ein, das wir beim Betrieb der Nord Stream Pipeline aufgebaut haben. Der Auftrag ist ein Beleg für unsere Qualität und unseren Stellenwert als führender Anbieter für Prozessleittechnik.“
Betreuung der Prozessleittechnik an drei Standorten
Für den Betrieb der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 übernimmt Bilfinger in den Anlandungsstationen an der russischen und an der deutschen Ostseeküste sowie im geplanten Kontrollzentrum der Pipeline im schweizerischen Zug die Betreuung der Prozessleit- und Sicherheitssysteme.
Nord Stream 2 ist ein Infrastrukturprojekt zum Bau einer Erdgastransportleitung durch die Ostsee von der Region Sankt Petersburg bis zur deutschen Ostseeküste nach Lubmin. Die Pipeline wird eine Transportkapazität von 55 Mrd. m³ Erdgas pro Jahr haben. Damit können rund 26 Millionen Haushalte in Europa versorgt werden.
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.







