Die neue EU-Kommission kann dabei auf die guten Vorarbeiten aufsetzen, die in der „Vision für Europa 2030“ erarbeitet worden sind. Der ZVEI unterstützt das Ziel, industriepolitisch Schwerpunkte dort zu setzen, wo Europa bereits eine gute Ausgangsposition besitzt oder sogar international Vorreiter werden kann: beim Internet der Dinge, in der Cybersicherheit, beim Aufbau einer industriellen Daten- und Plattformökonomie, im Klimaschutz und beim Einsatz energieeffizienter Technologien sowie bei Querschnittstechnologien wie beispielsweise der Mikroelektronik.
Als wirkungsvoll erweist sich dabei der Ansatz, sogenannte „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEIs) gezielt und im Einklang mit dem EU-Wettbewerbsrecht zu fördern. „Industriepolitisch muss die neue EU-Kommission ambitionierter vorangehen, gerade bei der Förderung von künftigen Schlüsseltechnologien wie etwa dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie“, so Dr. Mittelbach weiter. „Die Grundlagen für eine starke, wettbewerbsorientierte Industriepolitik sind geschaffen – als nächstes muss die Umsetzung erfolgen.“
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.







