Generic filters
FS Logoi

Big Data und Predictive Analytics sorgen für stabiles Wachstum des IIoT

Laut einer aktuellen Frost & Sullivan Studie mit dem Titel "Adoption of Industrial IoT in the Global Test and Measurement Market, Forecast to 2022" wird der Wert des IIoT in der Mess- und Prüftechnik auf 104,8 Millionen US-Dollar in 2022 steigen und ab 2016 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,7 Prozent anwachsen.

von | 04.11.20

Die Studie bestimmt Marktdynamiken, Trends, markttreibende als auch -hindernde Faktoren, Prognosen, Megatrends sowie Implikationen in Bezug auf die Konvergenz verschiedener Industrien sowie Geschäftschancen in vertikalen Endanwenderbranchen. Zudem stellt sie Profile der wichtigsten Wettbewerber, wie National Instruments, Fluke Corporation, Keysight Technologies und Rohde und Schwarz bereit.
Derzeit sind Erstausrüster vorsichtig, was die Einführung von IIoT-Technologie angeht, denn man hat Bedenken in Bezug auf Sicherheitsfragen und einen eingeschränkten Marktzugang,” erklärt Frost & Sullivan Measurement & Instrumentation Research Analyst Anisha Nikash Dumbre. „Doch bis 2020 wird eine Anzahl Prüfsysteme auf der Basis von IIoT in Betrieb genommen, die unterschiedliche Dienste und Bereiche im industriellen Ökosystem bedient.”
Fortschrittliche Testmöglichkeiten ab 2025
Bis 2025 wird die nächste Generation von Mess- und Prüfsystemen auf den Möglichkeiten ihrer vorhergehenden Systeme aufgebaut haben und fortschrittliche Testmöglichkeiten und -ergebnisse ermöglichen. Die Demokratisierung des IIoT wird für günstigere Software-as-a-Service (Saas)-Modelle sorgen und letztlich dazu führen, dass mehr als 80 Prozent aller Anbieter diese Technologie in ihre Prüfsysteme aufnehmen. Die Integration von Testkapazitäten mit modularem Formfaktor wird darüber hinaus die Wachstumsmöglichkeiten in diesem Sektor antreiben.
Wichtige strategische Schritte für den Erfolg der Marktteilnehmer und ein Wachstum im Markt umfassen:

  • die Akzeptanz transformativer Veränderungen durch das IIoT und die Möglichkeit verbesserter Prüfmethoden, wie Big Data, Predictive Analytics oder Automatisierung für Kunden;
  • die Integration von Testkapazitäten und die Voraussicht auf sich verändernde Systemanforderungen;
  • die Annahme schnellerer und präziserer Prüfmethoden mit modularer Form und Fernkontrolle für kostengünstigere Testsysteme; sowie
  • die Nutzung von Datenanalytik für höhere Genauigkeit und die Möglichkeit deutlicher Kosteneinsparungen für den Kunden.

„In Zukunft liegt der Fokus darauf, eine Null-Fehler-Qualität in Produkten zu erreichen, weshalb der Bedarf an smarten Prüfsystemen steigen wird. Dadurch werden Ausschuss oder Nachbesserungen vermieden werden und so Umsatzausfälle verhindert,” schließt Dumbre. „Vor diesem Hintergrund wird es zu einer starken Fokussierung auf das Forschungs- und Entwicklungsstadium der Geräte kommen, um eine Null-Fehler-Garantie ermöglichen zu können. Die kontinuierliche Prüfung der Geräte und der IIoT-Technologie wird zur wichtigsten Säule beim Erreichen der Null-Fehler-Qualität.
Weitere kostenfreie, englischsprachige Informationen zu dieser Studie finden Sie hier.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her

An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.

mehr lesen
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich

Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.

mehr lesen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen

Ob in der Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungs- und Prüftechnik oder Instandhaltung: Taktile Längenmesseinrichtungen mit analoger Messwerterfassung kommen überall dort zum Einsatz, wo kleinste Längenänderungen zuverlässig erfasst und weiterverarbeitet werden müssen. Damit diese Messdaten verlässlich bleiben, sind regelmäßige Prüfung und Kalibrierung unverzichtbar. Genau hier setzt die neue Richtlinie VDI/VDE/DGQ/DKD 2618 Blatt 14.1 an. Sie beschreibt praxisnah, wie Messtaster mit analoger Messwerterfassung fachgerecht geprüft und kalibriert werden.

mehr lesen
KRITIS-Dachgesetz beschlossen: Bitkom und ZVEI sehen Verbesserungspotenzial
KRITIS-Dachgesetz beschlossen: Bitkom und ZVEI sehen Verbesserungspotenzial

Nach der Einigung mit dem Bundesrat hat der Bundestag Ende Januar das KRITIS-Dachgesetz, mit dem die europäische CER-Richtlinie in deutsches Recht überführt wird, beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, die physische Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland zu stärken. Erstmals werden damit verbindliche sektorenübergreifende Mindeststandards sowie einheitliche Kriterien zur Identifizierung kritischer Anlagen festgelegt. Der Digitalverband Bitkom und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, ZVEI, begrüßen das neue Gesetz, sehen aber einige Details kritisch.

mehr lesen
Security: Unternehmen nutzen oft veraltete Netzwerkarchitekturen
Security: Unternehmen nutzen oft veraltete Netzwerkarchitekturen

Unternehmen treiben die Einführung von Zero Trust und Secure Access Service Edge (SASE) konsequent voran. Dabei stützen sie sich jedoch noch vielfach auf Netzwerkarchitekturen, die nicht für eine hybride Arbeitsweise und Cloud-Infrastrukturen konzipiert wurden. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Open Systems, einem führenden Anbieter von co-managed SASE-Lösungen.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03