Während dieser zwei Tage wurden die neuesten IO-Link-Geräteentwicklungen bezüglich der Schnittstelle selbst sowie der systemübergreifenden Integration in verschiedene Engineering-Tools getestet. Die Bandbreite an Geräteklassen hat zugenommen und zeigt immer deutlicher, dass IO-Link auch außerhalb der klassischen Fabrikautomation zum Einsatz kommt. Erstmals waren auch IO-Link Wireless-Geräte und -Komponenten zu sehen.
Smart Sensor Profil
Eine weitere für IO-Link wichtige Neuentwicklung – die Umsetzung des Smart Sensor Profils in Geräte – wurde auch vor Ort von mehreren Herstellern getestet. Durch die in dem Profil beschriebene Vereinheitlichung von Prozessdaten und Geräteverhalten wird die Anwendbarkeit und Integration von Sensoren deutlich vereinfacht. Auch die Datastorage-Funktionalität, die einen Gerätetausch mit vollautomatischer Parameterübernahme ohne Tooling garantiert, wurde erfolgreich an verschiedenen im Markt verfügbaren Mastern und Devices geprüft. Zwei für den Endanwender wichtige Vorteile in der praktischen Anwendung der IO-Link Technologie. Erste Geräte mit dem Smart Sensor Profil sind bereits im Markt erhältlich.
Erfahrungsaustausch und Spezifikationsarbeit
Der Erfahrungsaustausch und intensive Dialog der Teilnehmer zeichnet den Interop-Workshop aus und ist ein wichtiger Benefit der Veranstaltung. So können Probleme schnell geklärt und behoben werden, oder halten sogar Einzug in die Spezifikationsarbeit. So wurden in Bad Soden die neuesten Verbesserungen der Spezifikation V1.1.3 vorgestellt und erläutert.
Elektro- und Digitalindustrie: Auftragslage verbessert sich auch im Februar
Mit einem Plus von 1,8 % bei den Auftragseingängen gegenüber dem Vorjahr beschließt die deutsche Elektro- und Digitalindustrie den Februar 2026. Auch der nominale Umsatz der Branche entwickelt sich gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat mit einem Zuwachs von 1,3 % weiter positiv. Jedoch sank die um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland um 2,7 % gegenüber dem Februar 2025. Das Geschäftsklima bleibt verhalten optimistisch. Die Effekte des im März begonnenen Iran-Kriegs spiegeln sich in den aktuellen Zahlen noch nicht wider.







