Rund um den Globus haben die Großkonzerne im vergangenen Jahr ihre Innovationsbudgets kräftig aufgestockt. Wie das Handelsblatt berichtet stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) der 500 größten F&E-Investoren der Welt 2017 um sechs Prozent auf 532 Milliarden Euro. Das ist Rekord.
Dabei steigerten die Topkonzerne aus den USA nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY ihre Ausgaben mit durchschnittlich elf Prozent besonders kräftig.
Hauptgrund für diesen starken Anstieg ist die enorme Investitionsbereitschaft der Digitalkonzerne: So erhöhte der weltgrößte Onlinehändler Amazon seine Innovationsausgaben um 41 Prozent auf umgerechnet 20,1 Milliarden Euro und belegt damit wie schon im Vorjahr Platz eins. Auf Platz zwei folgt unverändert die Google-Muttergesellschaft Alphabet mit 14,8 Milliarden Euro vor Samsung mit gut 13 Milliarden Euro – dem ersten nicht-amerikanischen Unternehmen.
VW als einziges europäisches Unternehmen in den Top 10
Als einziges klassisches Industrieunternehmen unter den Top 10 der belegt Volkswagen im Ranking den fünften Platz. Der Wolfsburger Autokonzern ist mit Ausgaben von 11,6 Milliarden Euro zugleich Europas größter Investor – und dürfte es auf absehbare Zeit auch bleiben. Bis Ende 2022 will VW mehr als 34 Milliarden Euro in die Elektromobilität, die Digitalisierung, autonomes Fahren und neue Mobilitätsdienste investieren.
Den kompletten Artikel des Handelsblatts gibt es hier.
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.







