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Modernes Lernkonzept macht Studierende fit für Industrie 4.0

Rockwell Automation gibt die Kooperation mit der Hochschule Heilbronn bekannt. Mit Beginn des diesjährigen Wintersemesters 2017/18 stattet der Automatisierungsspezialist die Praxislabore des Studiengangs Produktion und Prozessmanagement (B.Eng.) mit Steuerungskomponenten aus. Studierende profitieren von der praxisnahen Lehre und werden im Bereich Steuerungstechnik so optimal auf die späteren Anforderungen im Beruf vorbereitet.

von | 04.11.20

Die Steuerungstechnik ist eine wesentliche Grundlage für Industrie 4.0, da sie IT und Automatisierungstechnik miteinander verbindet. Die Hochschule Heilbronn und Rockwell Automation haben sich das Ziel gesetzt, Studierende bereits sehr früh in ihrem Studium für dieses Zukunftsthema zu begeistern und darin auszubilden.
Ganz bewusst hat sich die Hochschule dabei für Rockwell Automation entschieden. Baden-Württemberg gilt als das Herz der deutschen Maschinenbaubranche und ist stark exportorientiert – nach Europa und Asien, vor allem aber in die USA. Diesen Trend zur Internationalisierung hat die Hochschule Heilbronn früh erkannt und erleichtert ihren Studierenden durch die Zusammenarbeit mit Rockwell Automation und anderen Partnerunternehmen den Einstieg in ein globales Arbeitsumfeld und stärkt gleichzeitig das eigene internationale Profil. Fachkräfte, die Erfahrungen mit Produkten von Rockwell Automation vorweisen können, insbesondere mit speicherprogrammierbaren Steuerungen, werden derzeit händeringend gesucht.
Nachhaltiger Beitrag zur Förderung der Region
Die Kooperationspartner möchten mit der Ausbildung hochqualifizierter Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Produktion und Prozessmanagement (B. Eng.) auch einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der Fachkräfte in der Region leisten. Starker Praxisbezug – modernes Lernkonzept Der Studiengang zeichnet sich insbesondere durch den hohen Praxisbezug sowie das moderne Lernkonzept aus. Im Rahmen der Kooperation mit Rockwell Automation und weiteren Unternehmen führen die Studierenden Industrieprojekte sowie Machbarkeitsstudien durch. Rockwell Automation stellt der Hochschule Heilbronn seine CompactLogix-Steuerungssysteme zur Verfügung, mit denen sowohl im Bereich Steuerungstechnik aber auch im Bereich Motion Control geforscht werden kann.
Im 6. Semester steht für die Studierenden die Lernfabrik auf dem Programm. Die Aufgabenstellung besteht darin, innerhalb von knapp vier Monaten ein vollständig dokumentiertes und versandfertiges Serienprodukt zu konkurrenzfähigen Kosten zu erstellen. Dabei organisieren sich die Studierenden als eigenes Unternehmen mit den notwendigen Fachabteilungen.
Praxiserfahrungen sind das A und O
Prof. Dr.-Ing. Thomas Pospiech, Professor für Regelungs- und Automatisierungstechnik im Studiengang für Produktion und Prozessmanagement an der Hochschule Heilbronn, freut sich über die Zusammenarbeit: „Bei der Vorbereitung unserer Absolventen auf die künftigen Herausforderungen der Industrie 4.0 ist Praxiserfahrung das A und O. In unserem Labor können wir unser Konzept einer modernen Lehre mit Industriebezug optimal umsetzen. Wir haben im Semester nur wenige Wochen Zeit, den Studierenden das sehr komplexe Thema Steuerungstechnik näherzubringen. Da kommt uns die intuitive Entwicklungsumgebung der Steuerungen von Rockwell Automation sehr entgegen. Diese ist leicht verständlich und unsere Studierenden haben mehr Zeit, sich mit konkreten Anwendungen zu beschäftigen.“
Vincenzo Monaco, Sales Manager OEM bei Rockwell Automation, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn ist für uns in dieser Art im universitären Bereich in der DACH-Region einzigartig. Unsere Maschinen- und Anlagenbauer sind auf der Suche nach qualifiziertem Personal, das über das erforderliche Know-how verfügt, um Industrie 4.0 erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Der Studiengang bereitet die Studierenden bereits auf die Verschmelzung von IT und Produktionstechnik vor. Sie lernen damit einen bedeutenden Grundpfeiler unseres Connected-Enterprise-Konzepts kennen. Auf diese Weise werden die Studierenden bereits früh auf ihr künftiges Tätigkeitsfeld bei unseren Maschinenbauern bzw. ggf. auch bei Rockwell Automation selbst vorbereitet.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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