Generic filters
FS Logoi

Omron arbeitet bei Innovationen für den Fertigungsbereich mit Cisco zusammen

Die Omron Corporation und die Cisco Systems G. K. haben vereinbart, die innovative Netzwerk- und Sicherheitstechnologie von Cisco in speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Omron zu integrieren, die in der Fertigung auch unter extremen Umgebungsbedingungen höchste Sicherheit gewährleisten. Durch diese Zusammenarbeit sollen sowohl die funktionale Sicherheit als auch die Datensicherheit der im Zuge des IoT immer intelligenteren Fabriken von heute verbessert werden.

von | 04.11.20

Da sich das IoT immer weiter ausbreitet, wird die Anzahl der vernetzten Geräte bis 2020 voraussichtlich 50 Milliarden erreichen. Außerdem sind Hersteller auf der ganzen Welt bestrebt, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit und ihren Unternehmenswert zu erhöhen, indem sie ihre Produktionskapazitäten ausbauen.
Herausforderung intelligente Fertigungsstandorte
Ferner steht die Industrie vor der Herausforderung, Fertigungsstandorte durch den Einsatz digitaler Technologien intelligent zu machen. Dadurch sind diese Standorte jedoch ernsthafteren Bedrohungen als je zuvor ausgesetzt, wie die gemeldeten Fälle von Produktionsausfällen durch Angriffe mit Ransomware und anderer Schadsoftware belegen.
Darüber hinaus verlangt der Markt immer höhere Qualitäts- und Sicherheitsstandards durch strengere Vorschriften bei Lebensmitteln und Medikamenten sowie Rückverfolgbarkeit, um die Qualität einzelner Komponenten in der Elektronikindustrie zu gewährleisten.
Wenn die Hersteller die Fertigungstechnologien weiter verbessern und gleichzeitig die genannten Themen im Produktionsbereich umsetzen und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden wollen, stehen sie vor großen Herausforderungen.
Omron und Cisco werden zusammenarbeiten, um sichere Prozesse zu ermöglichen, in denen SPSen als zentrale Automatisierungskomponenten eine Sicherheitsauthentifizierung in dreifacher Hinsicht durchführen:

  • für das Personal im Produktionsbereich,
  • für Maschinen und mit Fertigungslinien vernetzte Geräte
  • sowie die ausgetauschten Daten.

Durch die Integration der weltweit bewährten Netzwerk- und Sicherheitstechnologie von Cisco in die Controller-Technologie von Omron, die Steuerung und Information zusammenführt, werden die beiden Unternehmen dazu beitragen, dass das IoT in der Fertigung sicher eingesetzt werden kann und so einen wichtigen Beitrag für die Verwirklichung der intelligenten Fabrik leisten.
Bevor diese technologischen Partnerschaft vereinbart wurde, hatte Omron mit den Maschinen-Controllern der NJ-Serie das Flaggschiff seiner SPSen entwickelt. Diese Controller haben standardmäßig einen OPC-UA-Server und sind konform mit diesem weltweiten Standard für eine sichere Kommunikation. Die neue SPSen ermöglichen eine sichere Datenkommunikation mit Software und Geräten, die OPC UA unterstützen.
Außerdem werden die beiden Unternehmen durch die im Zuge ihrer technologischen Zusammenarbeit vereinbarte Kombination der SPSen von Omron mit der Netzwerk- und Sicherheitstechnologie von Cisco das Spektrum der verfügbaren Lösungen für die Authentifizierung von Personen und Geräten erweitern.
Sicherheitsauthentifizierung von Personen, Geräten und Daten mit SPSen
Personen/Benutzer-Authentifizierung:

  • Die SPSen authentifizieren den Benutzerzugriff und erlauben nur berechtigten Benutzern einen sicheren Fernzugriff (VPN), was eine sichere Überwachung von SPSen und Maschinen an Produktionsstandorten ermöglicht.

Geräteauthentifizierung:

  • Die SPSen erkennen Verbindungen zu Geräten, blockieren den Zugriff von nicht berechtigten Geräten und senden Alarme in Echtzeit.

Datenauthentifizierung:

  • Die SPSen verschlüsseln Kommunikationsdaten und stellen sicher, dass die Informationen entsprechend den jeweiligen Anforderungen übertragen werden. Außerdem erkennen und protokollieren sie nicht berechtigte Zugriffe und Sicherheitsbedrohungen durch eine detaillierte Überwachung und grafische Darstellung der Daten im Netzwerk.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her

An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.

mehr lesen
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich

Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.

mehr lesen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen

Ob in der Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungs- und Prüftechnik oder Instandhaltung: Taktile Längenmesseinrichtungen mit analoger Messwerterfassung kommen überall dort zum Einsatz, wo kleinste Längenänderungen zuverlässig erfasst und weiterverarbeitet werden müssen. Damit diese Messdaten verlässlich bleiben, sind regelmäßige Prüfung und Kalibrierung unverzichtbar. Genau hier setzt die neue Richtlinie VDI/VDE/DGQ/DKD 2618 Blatt 14.1 an. Sie beschreibt praxisnah, wie Messtaster mit analoger Messwerterfassung fachgerecht geprüft und kalibriert werden.

mehr lesen
KRITIS-Dachgesetz beschlossen: Bitkom und ZVEI sehen Verbesserungspotenzial
KRITIS-Dachgesetz beschlossen: Bitkom und ZVEI sehen Verbesserungspotenzial

Nach der Einigung mit dem Bundesrat hat der Bundestag Ende Januar das KRITIS-Dachgesetz, mit dem die europäische CER-Richtlinie in deutsches Recht überführt wird, beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, die physische Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland zu stärken. Erstmals werden damit verbindliche sektorenübergreifende Mindeststandards sowie einheitliche Kriterien zur Identifizierung kritischer Anlagen festgelegt. Der Digitalverband Bitkom und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie, ZVEI, begrüßen das neue Gesetz, sehen aber einige Details kritisch.

mehr lesen
Security: Unternehmen nutzen oft veraltete Netzwerkarchitekturen
Security: Unternehmen nutzen oft veraltete Netzwerkarchitekturen

Unternehmen treiben die Einführung von Zero Trust und Secure Access Service Edge (SASE) konsequent voran. Dabei stützen sie sich jedoch noch vielfach auf Netzwerkarchitekturen, die nicht für eine hybride Arbeitsweise und Cloud-Infrastrukturen konzipiert wurden. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Open Systems, einem führenden Anbieter von co-managed SASE-Lösungen.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03