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Jeder Zweite möchte Künstliche Intelligenz verstehen

Suchergebnisse personalisieren, Produkte empfehlen oder individuelle Krankheitsdiagnosen erstellen – das leistet Künstliche Intelligenz bereits heute. Obwohl die KI oft personenbezogene Daten nutzt, interessiert sich laut einer Bitkom-Umfrage jeder zweite Verbraucher nicht dafür, wie und auf welcher Grundlage die KI-Entscheidungen zustande kommen. „Unternehmen sollten hier für größtmögliche Transparenz sorgen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

von | 04.11.20

  • Aber: 48 Prozent interessieren sich nicht für Entscheidungsgrundlagen von KI-Systemen
  • Bitkom veröffentlicht Empfehlungskatalog zum verantwortlichen Einsatz von KI

Immerhin vier von zehn Bundesbürgern (45 Prozent) würden wissen wollen, welche Regeln eine KI einsetzt, wenn sie Entscheidungen auf Basis persönlicher Daten trifft. Vor allem jüngere Nutzer interessieren sich dafür. Sechs von zehn der 14- bis 29-Jährigen (61 Prozent) geben dies an.
Im Gegensatz dazu stehen die älteren Bundesbürger: Fast zwei Drittel der über 65-Jährigen (64 Prozent) haben kein Interesse daran, die KI-Entscheidungen nachvollziehen zu können. Berg: „Das große Potenzial der KI liegt darin, dass sie Ergebnisse in einer besseren Qualität und höheren Geschwindigkeit liefert, als dies Menschen könnten. Umso wichtiger ist es, den Entscheidungsweg von KI-Systemen im Grundsatz nachvollziehen zu können.“
Empfehlungskatalog zum Einsatz von KI
Zum verantwortlichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Bitkom einen Empfehlungskatalog veröffentlicht. Der Katalog zeigt Wege auf, wie die unterstützte Entscheidungsfindung durch Algorithmen, Maschinelles Lernen und KI zum Wohl der Gesellschaft und Nutzen der Volkswirtschaft eingesetzt werden kann. Mitgewirkt haben daran Vertreter der Wissenschaft sowie Unternehmen, die Algorithmen für Maschinelles Lernen und KI erfolgreich einsetzen.
Der Empfehlungskatalog ist online verfügbar unter www.bitkom.org.

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