Die Gruppengesellschaft Hartford Steam Boiler (HSB) wird Relayr übernehmen. Seit Beginn der Zusammenarbeit mit HSB im Jahr 2016 werden die Produkte von Relayr durch Finanz- und Versicherungsangebote ergänzt.
Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re, sagte: "Wir kombinieren eigenes Risikowissen, Fähigkeiten zur Datenanalyse und Finanzkraft mit der technologischen Expertise von Relayr."
Auch als Teil von Munich Re soll Relayr weiter eigenständig agieren und seine Start-up-Kultur behalten. Das Unternehmen hat rund 200 Beschäftigte, die an sieben Standorten in den USA, Großbritannien, Deutschland und Polen arbeiten. Früher wurden auch Produkte für die Heimautomation entwickelt.
Datenanalyse über eine eigene Plattform
Relayr hat eine Plattform entwickelt, mit der Unternehmen alte und neue Versionen von Hardware und Software verbinden sowie Daten aus Maschinen und Geräten auslesen und analysieren können. Damit soll auch erkannt werden können, wann eine Maschine voraussichtlich ausfallen würde, und dies durch Wartung verhindert werden. Die Relayr-Plattform und ihre Bestandteile sollen unabhängig vom Gerätefabrikat/-modell und der Verbindung arbeiten, die mit 3G, Wi-Fi, IEEE 802.15.4 (WPAN) und anderen möglich ist.
Das System soll Geräte mit verschiedenen Protokollen oder händlerspezifischen proprietären Managementprotokollen verwalten können. Relayr-Middleware kann integriert werden in externe Authentifizierungssysteme, Unternehmenssysteme, Analysesysteme, Dashboards, Apps und Entwicklerwerkzeuge. Verbindungen etwa mit SAP und Cloud-Systemen sind möglich.
Green Energy Manufacturing: BASF will die Dekarbonisierung unterstützen
Mit Green Energy Manufacturing erweitert BASF ihre Sustainability Toolbox für technische Kunststoffe um einen Ansatz zur Reduzierung des Product Carbon Footprint (PCF). Die Lösung ermöglicht den Einsatz CO₂-reduzierter Materialien ohne Änderungen bestehender Fertigungsprozesse und unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung regulatorischer Nachhaltigkeitsanforderungen.







