Das Abkommen sieht vor, bis zur zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts den Nettoausstoß von Treibhausgasen auf Null zu reduzieren. Yokogawa legt seinen Anstrengungen folgende Unternehmensphilosophie zugrunde:
Als Unternehmen besteht unser Ziel, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, darin, in den Bereichen Messung, Kontrolle und Information weitreichend aktiv zu sein. Wir selbst sind bestrebt, gutes Bürgertum mit dem Mut zur Innovation zu kombinieren. Mit der Auswahl von Produkten und Lösungen sowie der Konzeption mittelfristiger Geschäftspläne, die auf umweltbezogenen, ökonomischen und gesellschaftlichen Betrachtungen basieren, wird Yokogawa die für diese Ziele notwendigen, vielschichtigen Aufgaben bewältigen.
"Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen"
Zu dieser Initiative äußert sich Takashi Nishijima, President und CEO von Yokogawa wie folgt: „Unternehmen müssen zunehmend Verantwortung für Probleme wie das Bevölkerungswachstum und den ansteigenden Einsatz fossiler Brennstoffe übernehmen, auf die das Pariser Abkommen und die ‚Sustainable Development Goals‘eingehen. Yokogawa bietet Lösungen, die die Stabilität, Effizienz und Sicherheit von Arbeitsschritten in industriellen Anlagen und anderen Infrastruktureinrichtungen verbessern. Sie tragen beispielsweise zur Prozessbeschleunigung, reduzierten Arbeitslasten und Energieeinsparungen bei. Yokowaga muss sich intensiver dafür einsetzen, sein Lösungsspektrum zu erweitern, sodass es sich anderen Problemen zuwenden kann, die unsere Gesellschaft beschäftigen. Yokogawa wird Erfolgskennzahlen einrichten, um auf mittelfristiger Basis das Erreichen seiner Nachhaltigkeitsziele beurteilen zu können. Durch Co-Innovationen in Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern wird das Unternehmen weiterhin neuen Wert schaffen.“
Erklärung zum Nachhaltigkeitsbestreben von Yokogawa
Yokogawa wird darauf hinarbeiten, seine Netto-Emissionen auf Null zu reduzieren, auf ein System der Kreislaufwirtschaft überzugehen und bis zum Jahr 2050 das Wohlergehen aller sicherzustellen – und damit die Welt für künftige Generationen lebenswerter machen. Wir werden die notwendigen Transformationen durchführen. Dafür werden wir 1. anpassungsfähiger und belastbarer werden 2. Wert aus dem regenerativen Bereich schöpfen und 3. die Co-Innovation mit unseren Stakeholdern fördern.
Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.







