Die Plattform Industrie 4.0 sieht OPC UA als geeignetes Architekturmodell zur Realisierung einer durchgängigen Integration von der IT zur Feldebene. Deshalb wird nun im Rahmen der IO-Link Community ein entsprechender Standard für ein Daten- und Funktionsmodell erarbeitet, um zukünftig IO-Link Devices und IO-Link Master entsprechend in OPC UA repräsentieren zu können. Der Ansatz folgt der allgemeinen Empfehlung der Erarbeitung von OPC UA Companion Standards.
Standardisierter und unabhängiger Zugriff auf Aktoren und Sensoren
IO-Link als Punkt-zu-Punkt Protokoll für Sensorik und Aktorik hat sich im Laufe der letzten Jahre deutlich und immer stärker etablieren können. Es ist Hersteller- und damit Feldbus-unabhängig, unterstützt inzwischen über 4.500 Geräte und erfreut sich einer stetig wachsenden Akzeptanz. Durch Einsatz entsprechender sog. „IO-Link Master“ können IO-Link Sensoren und Aktoren ohne weitere Anpassung an die verschiedenen Feldbussysteme angeschlossen werden. Solche Master können heute selbst in einfache Geräte preiswert integriert werden. IO-Link bietet damit die Möglichkeit, auf eine sehr breite Palette von Sensoren und Aktoren standardisiert und Feldbus-unabhängig zuzugreifen.
Im Zuge der Industrie 4.0-Bestrebungen besteht zusätzlich dazu der Bedarf, IO-Link-Geräte semantisch in Systeme einzubinden, die oberhalb vom Feldbus liegen, um Sensordaten auswerten zu können. Diese Funktionalität wird oft als „sensor to cloud“ bezeichnet, um auszudrücken, dass die Analyse der Sensordaten von IT-Systemen vorgenommen wird, die außerhalb der Automatisierung liegen. Auf diese Weise können Sensordaten nahtlos auch an MES- und ERP- Systeme angebunden werden.
Ziel dieser neuen IO-Link / OPC UA Arbeitsgruppe (C4/PG51) unter der Leitung von Michael Tiegelkamp (TE Connectivity) ist es, noch in 2018 einen finalen Vorschlag für die Companion Specification (draft for voting) abzuschließen.
Green Energy Manufacturing: BASF will die Dekarbonisierung unterstützen
Mit Green Energy Manufacturing erweitert BASF ihre Sustainability Toolbox für technische Kunststoffe um einen Ansatz zur Reduzierung des Product Carbon Footprint (PCF). Die Lösung ermöglicht den Einsatz CO₂-reduzierter Materialien ohne Änderungen bestehender Fertigungsprozesse und unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung regulatorischer Nachhaltigkeitsanforderungen.







