"Welche künstliche Intelligenz wäre etwa vor 15 Jahren auf die Idee gekommen, so etwas wie das iPhone zu entwickeln?", fragt der Hirnforscher John-Dylan Haynes in der ZEIT. Er vertritt die Ansicht, der Mensch werde auch in Zukunft Künstlicher Intelligenz (KI) überlegen bleiben.
Der Grund sei die ungeheure Flexibilität des Menschen, die sich bei innovativen Lösungen und in Krisen zeige, so Haynes, der am Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin arbeitet. "Das können Menschen in der Regel besser, weil sie gelernt haben, mit Fehlern umzugehen. Sie sind ja selbst fehleranfällig."
In der aktuellen Ausgabe der ZEIT geben angesichts der rasanten Fortschritte im Bereich KI Experten aus Informatik, Neurowissenschaft und Philosophie um ihre Einschätzungen ab. So sagt der Philosoph Nick Bostrom, Gründer des Future of Humanity Institute an der Universität Oxford: "Wenn es gut ausgeht, werden wir eine ähnliche Rolle spielen wie die Kinder in Disneyland." Und der Neurobiologe Christoph von der Malsburg vom Frankfurt Institute for Advanced Studies, warnt: "Ich denke trotzdem, man muss die Gefahr der künstlichen Intelligenz sehr ernst nehmen, das ist schlimmer für die Menschheit als die Atombombe."
NAMUR-Hauptsitzung 2026: Das Programm steht fest
Die Agenda für die NAMUR-Hauptsitzung am 5. und 6. November 2026 steht. Im Mittelpunkt stehen digitale Geschäftsmodelle, KI in der Prozessindustrie, Cyber Resilience sowie die Weiterentwicklung von Automatisierung und Standards.








