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Europäische Anwenderorganisationen wollen enger zusammenrücken

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Autor: Jonas Völker

Europäische Anwenderorganisationen wollen enger zusammenrücken

Im Rahmen des 6. jährlichen Treffens der Organisationen fand auch das 3. jährliche Meeting der NEWE, einer Interessengemeinschaft aus NAMUR, EI, WIB und EXERA, statt. Gemeinsam repräsentieren NEWE und EEMUA, die Vereinigung der Anwender industrieller Assets, über 300 Unternehmen aus der Prozess- und Verfahrensindustrie wie aus einer Pressemitteilung der NAMUR hervorgeht.
Die vielschichtigen Diskussionen während des Treffens machten deutlich, dass innerhalb der Organisationen mehr Kooperation stattfinden müsse. Vor allem um den Herausforderungen immer komplexer werdenden Technologien und Gefahren ausländischer Märkte vorzubeugen, sei eine intensiverer Zusammenarbeit notwendig.
Weitere Themenschwerpunkte des Meetings waren:
Cybersecurity industrieller Systeme:
Die Organisationen einigten sich, in diesem Bereich verstärkt zusammenzuarbeiten und Richtlinien zu erarbeiten. Dies beinhaltet die Etablierung verschiedener Parameter für ein "simulated Setup", mit deren Hilfe die Resistenz gegen Hacker-Angriffe getestet werden kann. Dies sei eine wichtige Komponente, um die Prozessindustrie in dieser Hinsicht zu stärken.
Digitalization and Industry 4.0:
Die Prozessindustrie ist in diesem Themenbereich ein "Key Enabler". Die Schwerpunkte der Diskussionen waren vor allem die Supply Chain Flexibility, das integrierte Engineering während des Asset Life Cycles, Modulare Werke, Remote Operation, Wireless Communication sowie verkürzte Produktionszeiten. All Mitgliedsunternehmen stünden in diesen Bereichen vor Herausforderungen, die Lösung läge vor allem in internationaler Zusammenarbeit.
Smart Instruments:
Die Teilnehmer unterstützten das Sammeln sog "Failure Data" von Smart Instruments unter Praxisbedingungen für Safety-Integrated-Systems (SIS). Ohne solche Daten könnten Zweifel an der Leistung dieser neuartigen Komponenten nicht ausgeräumt werden. Für das Sammeln von Failure Data könnte die Prozessindustrie eine etablierte Datenbank nutzen mit der auch die Auswertung dieser Daten möglich sei. Die Datenbank sei für die gesamte Industrie offen und auch für Nicht-Mitglieder der Organisationen nutzbar.
Type Testing:
Die NEWE bestätigte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit bei der Bewertung der Key Instrument Performance unter Praxisbedingungen. In Industrien, in denen es keine Überraschungen geben dürfe, sei es systemkritisch, die aktuelle Leistung vorraussehen zu können. Die NEWE verlautete, dass sie gemeinsame Standards entwickeln werde, um dies zu erreichen.
Ein weiteres Schwerpunktthema war das Bedürfnis der einzelnen Mitglieder, als einflussreiche Anwenderorganisationen zusammenzuarbeiten. Die Teilnehmer betonten den Wunsch, die Zusammenarbeit der Organisation stärker international und interkontinental auszurichten. Auch der Vorschlag, weitere Industriezweige mit aufzunehmen fand Anklang.

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