Wie stark die „Robotik und KI made in Germany“ ist, soll die erste „German Robotics Conference (GRC) zeigen.
Kurzvorträge und Poster-Sessions
Auf der GRC werden führende Forschende überwiegend aus Deutschland, darunter RIG-Koordinatorin Prof. Angela Schoellig von der Technischen Universität München (TUM), RIG-Sprecher Prof. Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Prof. Wolfram Burgard als lokaler Gastgeber und RIG-Partner Technische Universität Nürnberg (UTN), erstmals gemeinsam Einblicke in die aktuelle Forschung der KI-basierten Robotik in Deutschland geben:
Über 200 Forschende präsentieren in Kurzvorträgen und im Rahmen von Poster-Sessions die aktuellen Trends in der KI-basierten Robotik – wie etwa Roboterdesign und lernende Algorithmen für die Roboter-Wahrnehmung und -Interaktion.
Programmpunkte der German Robotics Conference
Forschungscluster: Aktuell entstehen Fokusbereiche im Bereich der Forschung, die so genannten Forschungscluster. Dort werden diverse Themen zu Robotik und KI diskutiert. Von multimodalem Lernen in der Robotik, über vernetzte Robotik, Sicherheit und Zuverlässigkeit von KI-basierter Robotik bis hin zu Robotern mit Tastsinn und KI-basierter Industrierobotik. Ziel: Cluster zu definieren und gemeinsam im RIG-Netzwerk an diesen Themen zu arbeiten.
Diskussionsrunden: Am ersten Konferenztag wird es um Forschungsthemen gehen. Am zweiten Tag vorrangig um Industriethemen und am letzten Tag um KI-Robotik-Wettbewerbe und die Talentförderung gehen.
In einer interaktiven Live-Demo-Area konzentriert man sich auf Robotik-Demonstrationen. Hier werden die modernsten Robotertechnologien gezeigt.
Außerdem startet parallel zum GRC der diesjährige Robocup „German Open 2025“. Über 1.000 Aktive aus mehr als 40 „Major-Teams“ aus Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Europa und Übersee sowie 200 „Junior-Teams“ aus deutschen Schulen nehmen an Wettbewerben teil.
Im Fokus stehen hier intelligente Roboter in visionären Szenarien wie autonome Fußballroboter, Rettungsroboter oder intelligente Helfer im Haushalt und in der Industrie.
Deutschlands Führungsposition weltweit stärken
Dr. Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident: „Bayern ist das Land von Spitzenforschung und exzellenten Universitäten. Hier werden die Nobelpreisträger von morgen ausgebildet. Mit dem RoboCup und der ersten German Robotics Conference in Nürnberg bietet das Robotics Institute Germany eine wichtige Plattform, damit Unternehmen, Universitäten und Schulen weiterhin für Innovationen „Made in Bavaria“ sorgen.“
Prof. Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie, Sprecher des RIG: „Die Bündelung unserer Forschungsexzellenz im Robotics Institute Germany ist ein entscheidender Schritt, um Deutschlands Führungsposition in der KI-basierten Robotik weltweit zu stärken und auszubauen. In den RIG-Forschungsclustern adressieren wir fundamentale Fragen und Herausforderungen der KI-basierten Robotik, um die nächste Generation von intelligenten Robotersystemen für die unterschiedlichsten Anwendungen zu entwickeln. Durch die Verbindung von Grundlagenforschung und Innovation schafft das RIG einen einzigartigen Rahmen, der einen Beitrag zu Deutschlands technologischen Souveränität in diesem Zukunftsfeld leistet und nachhaltig sichert.“







